Industrie: Hattmannsdorfer will weltweit unter die "Top 10"
Die Bundesregierung präsentiert am Freitag ab 10 Uhr die Details ihrer Industriestrategie bis 2035. Vorab meldet sich Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) mit weiteren Eckpunkten zu Wort. Ziel der Strategie sei es, künftig weltweit zu den zehn wettbewerbsfähigsten Volkswirtschaften zu gehören, so der ÖVP-Minister.
Wie soll das gelingen? Die Regierung hat bekanntlich sechs Ziele und neun Schlüsseltechnologien identifiziert, in denen sie Unternehmen fördern will - mit Investitionen oder neuen Lehrberufen. Drei Ziele nennt das Ministerium vorab: Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit, Leistungsfähigkeit und Resilienz.
Insgesamt umfasse die Industriestrategie 100 Maßnahmen. "Damit ist die Arbeit aber nicht getan, jetzt geht es an die Umsetzung", so Hattmannsdorfer. Derzeit macht die Industrie 16,9 Prozent von Österreichs Wirtschaftsleistung aus, Hattmannsdorfer strebt einen Zielwert von 20 Prozent an.
Laufende Evaluierung
Die Strategie wolle man dann einem "laufenden Monitoring" unterziehen, sie also laufend begleiten. Wie? Unter anderem mit einem jährlichen Bericht des Produktivitätsrats, der Fortschritte messen soll.
Auch eine neue "Taskforce Industrie" soll die Ergebnisse jährlich bewerten. Teil dieser Taskforce seien Wirtschafts-, Infrastruktur- und Außenministerium, Sozialpartner, IV und "drei Experten". Und auch die Regierung will die Strategie alle drei Jahre evaluieren.
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