Saab 105Ö

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Bundesheer
12/01/2015

Das Heer sucht Nachfolger für die alten Saab

Die angejahrten Saab 105Ö können nur mehr bis 2020 betrieben werden.

Das Bundesheer muss sich wieder mit dem Thema Flugzeuganschaffung auseinandersetzen. Konkret geht es um ein Nachfolgemodell für die in die Jahre gekommene Saab 105Ö, wie das Ö1-Morgenjournal berichtet.

Bis 2020 können die zweisitzigen Maschinen, die für Trainingszwecke aber auch zusätzlich zu den Eurofightern für die Luftraumüberwachung verwendet werden, noch fliegen - dann ist Schluß.

In den Planungsunterlagen sind ab 2019 25 Millionen jährlich für ein entsprechendes Schulungs- und Überwachungsflugzeug budgetiert. Der Chef der Luftstreitkräfte Karl Gruber definiert drei Aufgaben: Nachwuchsausbildung, Luftraumüberwachung und Fliegen am Jet-Trainer.

Kostenfrage

Die Kosten werden überhaupt ein wichtiges Thema werden, nachdem man aus den Eurofightern gelernt hat. 65 Millionen Euro pro Jahr kostet der Betrieb der Überschall-Jets, zum Vergleich: Ber der alten Saab sind es 3,4 Millionen Euro.

Schon jetzt beginnt man beim Bundesheer sich nach möglichen Nachfolgern umzusehen. In Frage kommen laut Karl Gruber drei Modelle: Die britische Hawk, die italenische Alenia-Aermacchi M-346 "Master" und ein neuer Trainer aus Tschechien. Im Herbst 2016 soll die Ausschreibung für 9 bis 12 Flugzeuge rausgehen. Welches Beschaffungsmodell es sein wird - neue Flugzeuge, Gebrauchte oder ein Leasing-Modell - ist derzeit noch offen.

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