© APA - Austria Presse Agentur

Politik Inland
10/29/2021

Gesundheitsminister Mückstein: Schon bald gilt 2,5-G-Regel

Mückstein erwartet Ende nächster Woche 400 Intensivpatienten. Die Stufen 2 und 3 des Maßnahmenplans fielen damit zusammen.

Statt der 3-G-Regel wird voraussichtlich schon bald die 2,5-G-Regel gelten, so Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne). Wer weder geimpft, noch genesen ist, muss dann einen PCR-Test vorweisen, um beispielsweise ein Restaurant, Kulturveranstaltungen oder körpernahen Dienstleistungsbetriebe zu betreten. Ein Antigen-Test soll hingegen nicht mehr reichen. Ausschlaggebend dafür ist nach dem Stufenplan der Bundesregierung der Zeitpunkt, ab dem österreichweit 400 Corona-Patienten auf Intensivstationen liegen.

Am Arbeitsplatz, wo die 3-G-Regel ab 1. November gilt, soll laut Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) Mitte November 2,5-G werden. "Das heißt, auch hier werden wir mit der 14-tägigen Übergangsfrist, wo noch alternativ FFP2-Masken akzeptiert werden, ab 15. November eine 2,5-G-Regelung am Arbeitsplatz machen", sagte Mückstein am Freitagabend in der ORF-Nachrichtensendung Zeit im Bild.

Der ursprüngliche Plan: Wer seinen Arbeitsort legal betreten möchte, muss ab 1. November geimpft, genesen oder frisch getestet sein. Aber: Bis 14. November gewährt die Regierung noch eine Übergangsfrist. Wer sich bis dahin nicht an 3-G hält und keine Strafe riskieren möchte, kann ersatzweise eine FFP2-Maske tragen.

Danach sollten ursprünglich PCR-Tests für 72 Stunden als Nachweis gelten und Antigentests für 24 Stunden. Diese Regelung ist überholt, bevor 3-G am Arbeitsplatz überhaupt in Kraft treten konnte. Offen ist, wie Arbeitgeber in Bundesländern, wo es kein flächendeckendes PCR-Test-Angebot gibt, die Regelung erfüllen sollen. Grundsätzlich gilt: Die Kosten für betriebliche Tests trägt zumindest bis Jahresende noch der Staat.

Stufen 2 und 3 fallen zusammen

Stufe 2 des Maßnahmesplanes (ab 300 belegten Intensivbetten) würde somit übersprungen. Da diese Stufe aber nur mit einer Zeitverzögerung von sieben Tagen in Kraft tritt, fiele sie mit Stufe 3 (ab 400 Betten) zusammen - die sofort gilt. Ab da ersetzt die 2,5-G-Regel (geimpft, genesen oder PCR-getestet) die bisher bekannte 3-G-Regel - will heißen: Antigen-Schnellstets sind dann nicht mehr als Eintrittsticket in die Gastronomie, Hotellerie oder Freizeiteinrichtungen gültig.

Mit Stand Freitag lagen österreichweit 280 Covid-Patienten auf Intensivstationen - um 15 mehr als am Vortag. Mückstein geht davon aus, dass Ende nächster Woche der Wert von 400 Intensivbetten erreicht sein wird.

Zur Umsetzung der 2,5-G-Regel am Arbeitsplatz gebe es noch weitere Gespräche mit den Sozialpartnern, hieß es aus Regierungskreisen Freitagabend zur APA.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.