Politik | Inland
06.10.2018

Bessere Zahlen als erwartet: Mini-Überschuss 2019

Türkis-Blau rechnet nun schon für 2019 mit einem kleinen Überschuss beim Maastricht-Saldo. Dank Hochkonjunktur.

Die Hochkonjunktur macht es möglich. Bei der Präsentation des Doppelbudgets im April war noch von einem ausgeglichenen Haushalt im kommenden Jahr die Rede. Nun rechnet die Bundesregierung für 2019 schon mit einem kleinen Überschuss beim Maastricht-Saldo des Gesamtstaats in Höhe von 0,1 Prozent des Bruttoinlandsproduktes.

Zudem: In Relation zum Bruttoinlandsprodukt reduziert sich die Schuldenquote von 78,3 Prozent im Jahr 2017 auf 74,2 Prozent heuer und 70,5 Prozent im Jahr 2019. Das geht aus der aktualisierten Budgetplanung hervor, die Österreich in der kommenden Woche an die Europäische Kommission in Brüssel übermitteln wird.

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) lobt in diesem Zusammenhang die eigene Politik: „Der eingeschlagene Kurs der Bundesregierung weg von der Schuldenpolitik trägt erste Früchte. Wir sparen im System und können uns gleichzeitig Entlastungsmaßnahmen wie den Familienbonus oder Pensionserhöhungen leisten.“ Die Sanierung des Budgets und Beseitigung von Altlasten sowie die gleichzeitige Senkung der Steuer- und Abgabenquote Richtung 40 Prozent werde die Regierung weiterhin konsequent verfolgen.