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Barbara Novak nach Ruck-Abgang: „Starke Frauen, starke Wirtschaft“

Novak postete auf Instagram ein Bild mit Rucks Nachfolgerin Kriz-Zwittkovits. Mit einem vielsagenden Text darunter.
Barbara Novak

Als am 17. Juli das erste Protokoll über die Unterhaltung der Männerrunde im Weinkeller von mittlerweile Ex-Wirtschaftskammerpräsident Walter Ruck öffentlich geworden war, musste auch Wiens SPÖ-Vizebürgermeisterin Barbara Novak schlucken. Sie kam rund um die Bestellung von Manfred Juracka zum Geschäftsführer der Wiener Wirtschaftsagentur nicht gut weg. 

Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) musste diese Personalia der zuständigen Novak verkaufen, damit sie keinen Widerstand leiste. So die Erkenntnis aus den geheim aufgenommenen Mitschnitten der Männerrunde. Ludwig stellte sich danach zwar hinter Ruck, aber nicht offensiv hinter seine Vizebürgermeisterin. Zumindest nicht öffentlich. 

Noch schlechter kam die ÖVP-Funktionärin Margarete Kriz-Zwittkovits in den Gesprächen der Männerrunde weg. „Die Margarete hat einen Befehl bekommen, sie hat salutiert und hat gesagt: Okay, ich verzichte.“ 

Konkret musste sie zugunsten eines Sohnes von Ruck auf eine Kandidatur verzichten. Irritierend war danach, dass Kriz-Zwittkovits Präsident Ruck öffentlich noch in Schutz nahm.

Novak postet Foto mit Kriz-Zwittkovits auf Instagram

Seit heute ist alles anders. Walter Ruck ist zurückgetreten, Margarete Kriz-Zwittkovits übernimmt vorerst einmal. Und ein Posting von Vizebürgermeisterin Barbara Novak auf Instagram wirkt da wie eine versteckte Rache an den beiden Männern, die damals den Juraczka-Deal im Schweizerhaus besiegelt hatten. Novak hat ein Bild mit der Neo-Wirtschaftskammer-Präsidentin gepostet. Der vielsagende Text darunter:

„Zwei starke Döblingerinnen mit einem gemeinsamen Ziel: Starke Frauen. Starke Wirtschaft. Starkes Wien“

Und weiter schrieb sie: „Ich gratuliere @krizzwittkovits ganz herzlich zu ihrer neuen Funktion als Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien und freue mich, dass wir künftig gemeinsam Verantwortung für Wiens Wirtschaftsstandort tragen.“

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