Weniger Asylanträge: Kärnten baut Grenzzelte ab
Zusammenfassung
- In Thörl-Maglern an der italienischen Grenze werden die provisorisch errichteten Grenzzelte demnächst abgebaut.
- Grund für den Abbau ist die stark rückläufige Zahl der Asylanträge, von denen es in Kärnten seit Jahresbeginn nur mehr rund 90 gab.
- Laut Innenminister Karner und Landeshauptmann Fellner hat sich die Lage durch den Rückgang der illegalen Migration deutlich entspannt.
Im Kärntner Thörl-Maglern an der italienischen Staatsgrenze wird demnächst das „Grenzmanagement“, also provisorisch aufgestellte Zelte, abgebaut.
Das sei wegen der stark zurückgegangenen Zahl der Asylanträge möglich, teilte das Land Kärnten nach einem Gespräch zwischen Innenminister Gerhard Karner (ÖVP), Landeshauptmann Daniel Fellner (SPÖ) und Landeshauptmannstellvertreter Martin Gruber (ÖVP) mit.
Nur mehr rund 90 Asylanträge
Seit Jahresbeginn gab es in Kärnten nur mehr rund 90 Asylanträge. „Die illegale Migration konnte zuletzt massiv zurückgedrängt werden. Das ermöglicht deutliche Einsparungen im Asylbereich“, so Karner.
Fellner sagte, die Zelte und die provisorische Infrastruktur seien in Zeiten notwendig gewesen, als viele Flüchtlinge über die Grenze nach Kärnten kamen: „Die Situation hat sich Schritt für Schritt entspannt.“
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