People supporting the government of Hungary's Prime Minister carry flags in the colors of their country as they take part in a "Peace March" in Budapest on March 15, 2018, as celebrations are under way to commemorate the 170th anniversary of the 1848-1849 Hungarian revolution and independence war on Hungary's National Day. Hungarians took to the streets in separate national day demonstrations to both voice support for, and protest against, Prime Minister Viktor Orban, as an election April 8, 2018 nears. / AFP PHOTO / Peter Kohalmi

© APA/AFP/PETER KOHALMI

Ungarn
03/15/2018

Zehntausende Menschen demonstrierten für Orban

Gegen den "Friedensmarsch" gab es auch Gegendemonstrationen.

Mit einem "Friendensmarsch" haben am Donnerstag Zehntausende Menschen in Budapest für die rechts-konservative Regierung von Premier Viktor Orban demonstriert. Organisiert wurde der Marsch unter dem Motto "Die Heimat zuerst" vom Forum für Zivile Zusammenarbeit, das als wohl dotierte "Fidesz-Filiale" gilt.

Das Forum rechnete im Vorfeld der Veranstaltung mit 100.000 bis 200.000 Teilnehmern. Mit dem "Friedensmarsch" wollten die Organisatoren vermitteln, dass die Völker Mitteleuropas "sehr empfindsam sind, was ihre Freiheit und Unabhängigkeit betrifft", zitierte die Ungarische Nachrichtenagentur MTI die Organisatoren.

"Stellungnahme für Ungarn"

Diese hatten im Vorfeld betont, der Marsch sei "nicht gegen jemanden gerichtet, sondern sei eine Stellungnahme für Ungarn". Medien bezeichnen den Marsch als eine in "Patriotismus verpackte" Wahlkampagne der rechtskonservativen Regierungspartei Fidesz. Auch habe die Regierung "keine Kosten gescheut, um Teilnehmer aus der ungarischen Provinz und mehrere Tausende aus Polen mit Bussen anzufahren", schrieb das Internetportal "Index.hu".

Gegendemonstranten hatten den "Friedensmarsch" mit kommunistischen Liedern "unterhalten", schrieb das Internetportal "Blikk". Die Gegendemonstranten seien als "Dreckige Kommunisten" beschimpft worden.

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