Für möglichen Angriff? USA schicken Flugzeugträger nach Nahost

Die USA entsenden den Flugzeugträger "U.S.S. Gerald R. Ford" nach Nahost. Trump drohte Iran mit möglichem Angriff, falls die Verhandlungen scheitern.
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Die USA schicken im Konflikt mit dem Iran um dessen Atom- und Raketenprogramm Berichten zufolge einen weiteren Flugzeugträger-Verband in die Region. Die Besatzung des in der Karibik stationierten Flugzeugträgers "U.S.S. Gerald R. Ford" sei über die Entscheidung informiert worden, berichtete die New York Times unter Berufung auf vier US-Beamte. Auch der US-Sender CBS meldete die geplante Entsendung des modernsten Flugzeugträgers der US-Marine und seiner Begleitschiffe.

Trump: Flugzeugträger für möglichen Angriff

Die USA haben in den vergangenen Wochen ihre militärische Präsenz im Nahen Osten unter anderem mit dem Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" deutlich verstärkt. Der Flugzeugträger "U.S.S. Gerald R. Ford" soll sich dem nun demnach anschließen. Der Verband werde voraussichtlich nicht vor Ende April oder Anfang Mai zurückkehren, berichtete die New York Times. Auch weitere Kriegsschiffe, Luftabwehrsysteme und Jagdgeschwader befinden sich nach Informationen der US-Zeitung Wall Street Journal bereits in der Golfregion.

US-Präsident Donald Trump hatte kürzlich dem US-Nachrichtenportal Axios gesagt, er erwäge, einen zweiten Flugzeugträger für einen möglichen Angriff in die Region zu entsenden, sollten die Verhandlungen mit dem Iran scheitern. Vertreter der USA und des Irans hatten vergangene Woche in Omans Hauptstadt Maskat neue Verhandlungen begonnen. Trump stellte danach eine Fortsetzung in Aussicht – ein genauer Termin dafür steht aber bisher nicht fest.

Aufgabe des Atomprogramms ist rote Linie

Teheran ist zur Begrenzung seines Atomprogramms bereit, betrachtet eine vollständige Aufgabe seines Atomprogramms jedoch als rote Linie. Auch Verhandlungen über das heimische Raketenprogramm schloss Irans Regierung zuletzt kategorisch aus. Irans Regierung erhofft sich von Verhandlungen eine Aufhebung der harten Sanktionen und einen wirtschaftlichen Aufschwung.

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