Kalifornien impft nun jeden willigen Bewohner des US-Bundesstaates über 16 Jahren

© REUTERS/MIKE BLAKE

Politik Ausland
04/23/2021

US-Unternehmen locken: Wer sich impfen lässt, bekommt 200 Dollar

Nach dem Rekordempo in den USA kehrt Impfmüdigkeit ein. Unternehmen wollen ihre Mitarbeiter dennoch weiter zum Impfen animieren - mit Prämien.

von Ingrid Steiner-Gashi

Knapp 90 der 328 Millionen Menschen in den USA sind bereits doppelt geimpft. Insgesamt 219 Millionen Impfdosen wurden verabreicht, seit in den USA vor vier Monaten die erste Spritze gegen das Coronavirus gesetzt wurde. Doch das Rekordtempo beginnt sich einzubremsen. Immer kürzer werden die Warteschlangen vor den Impfzentren. Immer weniger Menschen durchforsten verzweifelt die Webseiten auf der Suche nach frei gewordenen Impfterminen. Impfmüdigkeit beginnt sich breit zu machen.

Doch zahlreiche amerikanische Unternehmen arbeiten dagegen an. Sie wollen jene, die an der Impfung zweifeln, dazu animieren, sich doch noch einen "shot" zu holen - zum Schutz ihrer Mitarbeiter und vor aller Kollegen.

Dabei greift man zu den verschiedensten Anreizen, von Prämien bis zu zusätzlichen bezahlten Überstunden oder einmaligen Krankenversicherungsprämien.

Ein Beispiel liefern die Supermarktketten Aldi und Lidl: Letztere lässt ihren Mitarbeitern, die sich impfen lassen, eine Prämie von 200 Dollar auszahlen. Die in den USA agierende Aldi-Nord-Tochter Trader Joe’s hat ähnliche Prämien angekündigt.

Auch das US-Krankenversicherungsunterrnehmen Cigna belohnt seine Mitarbeiter mit einer Impf-Sonderzahlung von 200 Dollar. Die Lebensmittelsupermarkt-Kette Kroger lässt jeweils 100 Dollar pro Mitarbeiter und Impfung springen. Amazon hat seinen Auslieferern, also alle die mit viel Kundenkontakt arbeiten, jeweils 80 Dollar geboten.

Apple und einige große Banken bieten ihren impfwilligen Mitarbeitern für die Zeit des Impfens bezahlte Überstunden an - bis zu vier Stunden.

Unterstützt werden die Anreize fürs Impfen durch die Firmen auch vom Staat. US-Präsident Joe Biden verspricht Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern Steuererleichterungen, wenn sie ihre Mitarbeiter zum Impfen anhalten auch auch dafür belohnen.

 

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