Politik | Ausland
22.06.2017

Türkei: Ausländische Kräfte sollen Deeskalation in Syrien fördern

Russen, Türken, Iraner, Amerikaner und Jordanier sollen künftig in Deeskalationszonen präsent sein.

Das von Russland initiierte Deeskalationskonzept für Syrien sieht nach türkischen Angaben auch die Entsendung von ausländischem Personal vor. So würden Türken und Russen in der nordsyrischen Region Idlib präsent sein, sagte ein Sprecher des türkischen Präsidialamtes nach Rundfunkberichten am Donnerstag.

Über die zwischen Russland, der Türkei und Iran vereinbarten syrischen Deeskalationszonen werde bei den Gesprächen im kasachischen Astana Anfang Juli weiter beraten.

"Wir werden wahrscheinlich am meisten in der Region Idlib zusammen mit den Russen präsent sein", sagte der Sprecher, "Russland und Iran um Damaskus herum." Außerdem werde an einem Konzept gearbeitet, um die Amerikaner und die Jordanier im Süden in der Region Deraa einzubeziehen. Russland habe zudem vorgeschlagen, auch Kräfte aus Kasachstan und Kirgisistan zu entsenden.