Trump: Obama hat Geheimnisse über Aliens ausgeplaudert

Ex-Präsident Obama hat in einem Podcast auf die Frage nach der Existenz von Aliens geantwortet: "Es gibt sie, aber ich habe sie nicht gesehen."
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Zusammenfassung

  • Trump wirft Obama vor, geheime Informationen über Aliens preisgegeben zu haben, nennt aber keine Belege.
  • Obama betont, er habe keine Beweise für Aliens gesehen und verweist auf statistische Wahrscheinlichkeiten.
  • Pentagon-Berichte bestätigen, dass es keine Beweise für außerirdische Technologie oder Kontakte gibt.

US-Präsident Donald Trump wirft seinem Vorgänger Barack Obama vor, geheime Informationen über die Existenz von Außerirdischen preisgegeben zu haben. "Er hat das aus geheimen Informationen genommen ... Das darf er nicht tun", sagte Trump am Donnerstag vor Journalisten an Bord der Air Force One auf dem Weg nach Georgia. Obama habe einen "großen Fehler" gemacht. Belege für seine Anschuldigungen nannte Trump nicht.

Auf die Frage, ob er selbst Beweise für die Existenz von Aliens gesehen habe, entgegnete der Präsident: "Ich weiß nicht, ob sie echt sind oder nicht." Das Weiße Haus wollte die Äußerungen zunächst nicht weiter kommentieren.

"Es gibt sie, aber ich habe sie nicht gesehen"

Obama hatte in einem am Samstag veröffentlichten Podcast-Interview auf die Frage nach der Existenz von Aliens geantwortet: "Es gibt sie, aber ich habe sie nicht gesehen."

In einem Instagram-Post am Sonntag stellte der Ex-Präsident klar, dass seine Überzeugung auf statistischen Wahrscheinlichkeiten angesichts der Größe des Universums beruhe. "Ich habe während meiner Präsidentschaft keine Beweise dafür gesehen, dass Außerirdische Kontakt mit uns aufgenommen haben", schrieb der Demokrat.

In dem Podcast hatte Obama auch Verschwörungstheorien über die geheime Militärbasis Area 51 zurückgewiesen. Es gebe keine unterirdische Anlage mit versteckten Raumschiffen, "es sei denn, es gibt diese riesige Verschwörung und sie haben es vor dem Präsidenten der Vereinigten Staaten verheimlicht".

Das US-Verteidigungsministerium hat in den vergangenen Jahren verstärkt Berichte über unidentifizierte Flugobjekte untersucht. Hochrangige Militärs erklärten 2022, sie hätten keine Hinweise darauf gefunden, dass Außerirdische die Erde besucht hätten oder hier abgestürzt seien.

Ein Pentagon-Bericht aus dem Jahr 2024 bestätigte dies und hielt fest, dass Untersuchungen der US-Regierung seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs keine Beweise für außerirdische Technologie gefunden hätten. Die meisten Sichtungen ließen sich auf gewöhnliche Objekte und Phänomene zurückführen.

Trump will Akten der Regierung zu UFOs veröffentlichen

US-Präsident Trump will Akten der Regierung zu UFOs und Außerirdischen veröffentlichen lassen. Trump erklärte am Donnerstag in seinem Onlinedienst Truth Social, aufgrund des "enormen Interesses" werde er Verteidigungsminister Pete Hegseth und andere zuständige Ministerien und Behörden anweisen, mit der "Identifizierung und Freigabe" von Akten zu "außerirdischem Leben, unbekannten Luftphänomenen (UAP) und unbekannten Flugobjekten (UFOs)" zu beginnen.

Trump äußerte sich nicht dazu, ob er auch geheime Dokumente veröffentlichen lassen will. Alle Akten sollen seinen Angaben zufolge Informationen im Zusammenhang "mit diesen hochkomplexen, aber äußerst interessanten und wichtigen Angelegenheiten" enthalten.

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