Trump-Pressesprecher Sean Spicer

© REUTERS/KEVIN LAMARQUE

Trump-Pressesprecher Sean Spicer:
03/14/2017

Dieser Mann hat den härtesten Job der Welt

Trumps Pressesprecher hat ein hartes Leben - und oft macht er sich sein Leben auch selbst schwer.

Es ist sowieso schon ein harter Job. Jeden Tag tritt der Pressesprecher der US-Präsidenten vor die versammelte Presse und muss alle Fragen beantworten, die sich die gerade stellen. Und jetzt stellen Sie sich vor, dieser US-Präsident lügt und übertreibt tagtäglich, twittert was ihm gerade durch den Kopf geht und stellt dabei abenteuerliche Behauptungen auf. Es ist ein Job, den sich nur ein grausamer Sadist ausdenken könnte. Es ist der Job von Sean Spicer, seit Donald Trump Präsident ist. Nehmen wir nur das aktuellste Beispiel: Völlig aus dem Nichts und ohne Beweise behauptet Donald Trump in einem frühmorgendlichen Tweet, Barack Obama habe ihn im TrumpTower abhören lassen.

Wie kommt man da wieder raus, wenn man das vor dem gesamten „press corps“ rechtfertigen muss? Sean Spicer ist etwas so blödes eingefallen, dass es schon wieder genial ist. Oder etwas so geniales, dass es schon wieder blöd wirkt. „Wire tapping“ habe Trump in Anführungszeichen geschrieben, deshalb meint er es gar nicht so.

i--7tc7p-8w

Wobei, Genialität wurde Spicer bislang eher selten unterstellt, der britische Telegraph zum Beispiel fasste in einem einminütigen Clip seine diversen Hoppalas zusammen, unter anderem seine Probleme mit den Namen fremder Staatschefs:

Schon sein Einstieg war holprig, als allererstes las er ein eher bizarres Statement vor, das die Journalisten darüber belehrte, dass noch nie so viele Menschen bei einer Angelobung waren wie bei jener Trumps – obwohl Fotos genau das Gegenteil zeigten:

uABuJl9sVWI

Dann hatte er auch noch Probleme mit Twitter, beispielsweise twitterte er etwas, das sehr nach (s)einem Passwort aussah:

Und Donald Trump erklärte er zu seinem eigenen Wohnbauminister:

Die Pannen gingen aber auch vor der Kamera weiter, neulich trug er seine angeheftete USA-Flagge verkehrt herum:


Und seine Erklärung, warum der von den Republikanern ausgearbeitete Gesetzesentwurf zur Krankenversicherung besser sei als Obamacare, fällt unter die Kategorie „zu blöd, um genial zu sein“: Weil er viel weniger Seiten hat.

Es ist also nicht leicht, Sean Spicer zu sein. Und weil zum Spott auch stets die Häme kommt, ist zum Beispiel Late-Night-Host Jimmy Kimmel aufgefallen, dass Spicer wie ein Betrunkener klingt, wenn man ihn mit halber Geschwindigkeit abspielt.

Und Melissa McCarthys Spicer-Parodie ist sowieso längst legendär:

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.