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Politik Ausland
01/22/2020

Trump an Greta Thunberg: USA sind "sauber und schön"

Der US-Präsident lässt die Klimaaktivistin Greta Thunberg wissen, sie solle sich um andere Länder kümmern.

Persönlich haben sie einander beim Weltwirtschaftsforum in Davos bisher nicht getroffen. US-Präsident Donald Trump forderte aber Klimaaktivistin Greta Thunberg auf, andere Länder anstelle der Vereinigten Staaten stärker in den Fokus zu nehmen. Die USA seien "sauber und schön", sagte Trump am Mittwoch in Davos vor Journalisten. Es gebe hingegen einen anderen Kontinent, "wo Rauch aufsteigt", sagte Trump - ohne Asien, China oder Indien namentlich zu nennen.

"Schwindel"

"Greta sollte anfangen, sich um diese Länder zu kümmern", empfahl der US-Präsident. Manche Aspekte der Klimadebatte seien seiner Meinung nach ein "Schwindel" sagte Trump, ohne Beispiele zu nenne. Zugleich betonte er wie schon in seiner Rede am Dienstag vor den wirtschaftlichen und politischen Führern der Welt in Davos, die USA wollten sauberes Wasser und saubere Luft.

Trump behauptete, er hätte Thunberg gerne in Davos getroffen. Vielleicht aus Neugier und verletzter Eitelkeit:  "Sie hat mich auf dem "Time"-Magazin ausgestochen", sagte der US-Präsident. "Time" hat Thunberg zur "Person des Jahres" 2019 gekürt.

Fernduell

Die 17-Jährige und der 73-Jährige hatten sich am Dienstag ein verbales Fernduell in Davos geliefert. Während Thunberg erneut mit harter Schelte für die Mächtigen für Furore sorgte ("Unser Haus brennt noch immer. Eure Untätigkeit heizt die Flammen stündlich an"), charakterisierte Trump die Klimaaktivisten als Schwarzmaler ("Wir müssen die ewigen Propheten des Untergangs und ihre Vorhersagen der Apokalypse zurückweisen.").

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