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Zeitweise 80.000 Migranten in Ceuta, Todeszahlen steigen auf 83

Neue Schätzungen der spanischen Regierung: Bisher ist man von 72.000 Migranten ausgegangen. Die Zahl der Todesopfer erhöht sich auf 83.
Ceuta local residents offer minor migrants a place to sleep

Rund 80.000 Menschen sind nach einer neuen Schätzung der spanischen Regierung beim Migrantenansturm Ende Juli irregulär nach Ceuta gelangt. Dies sagte der Minister für Territorialpolitik, Ángel Víctor Torres, bei einem Besuch in der spanischen Nordafrika-Exklave. Zuvor hatte die letzte Schätzung der linksgerichteten Regierung in Madrid bei 72.000 gelegen.

Der beispiellose Ansturm ereignete sich vor allem am 30. Juli. Die meisten Migranten seien bereits innerhalb von 24 bis 48 Stunden nach Marokko zurückgekehrt, sagte Torres.

Die Angaben zur Zahl der Ankömmlinge waren zuletzt stark voneinander abgewichen. Ceutas Regionalpräsident Juan Jesús Vivas hatte zeitweise von bis zu 80.000 Menschen gesprochen, während Marokko die Zahl der Ankünfte mit rund 40.000 angegeben hatte. Die offizielle Zahl der Todesopfer kletterte unterdessen von 82 auf 83.

Der Ansturm löste eine Debatte über den Schutz der Außengrenzen der EU und die Verantwortung Spaniens aus. In Ceuta selbst gingen am Sonntagabend nach Polizeischätzung rund 5.000 Menschen auf die Straße, um von der Regierung mehr Unterstützung und einen besseren Grenzschutz zu fordern.

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