Obama: Werden keine Truppen in den Irak senden

Barack Obama
Foto: AP/Pablo Martinez Monsivais Präsident Obama in einer kurzfristig angesetzten Pressekonferenz zur aktuellen Situation im Irak.

Zusätzliche Optionen werden aber überprüft.

Die USA werden keine Truppen in den Irak senden. Das erklärte US-Präsident Barack Obama am Freitag in einem kurzfristig angesetzten Pressetermin in Washington, wie der amerikanische Nachrichtensender CNN berichtet. Die vergangenen Tage hätten gezeigt, dass die irakischen Sicherheitskräfte "unfähig" seien, eine "Reihe von Städten zu verteidigen", erklärte Obama. Washington werde Bagdad deshalb zusätzliche Unterstützung anbieten.

Es würden unterschiedliche Optionen geprüft, erklärte der US-Präsident und begründete das Engagement mit der Gefahr für den Irak und seine Bevölkerung, aber auch für die USA, die vom Vormarsch der Extremisten der Terrorgruppe Islamischer Staat im Irak und der Levante (ISIL/ISIS) ausgehe. Am Donnerstag hatte Obama auch den Einsatz von bewaffneten Drohnen nicht ausgeschlossen. Die USA greifen dem Irak bereits mit Waffenlieferungen und Geheimdienstinformationen unter die Arme.

Auch Beobachter in Washington vermuteten, dass Obama Luftangriffe - unter Umständen mit Drohnen - sowie mehr militärische Unterstützung geplant habe. Ein Einsatz von Bodentruppen schien dagegen ausgeschlossen.

(APA / jk) Erstellt am
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