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Kuba ohne Strom: Neuer totaler Blackout legt Insel lahm

US-Präsident Trump wünscht sich Machtwechsel und macht Druck mit Sanktionen.
CUBA-US-SANCTIONS-ENERGY-BLACKOUT

Zusammenfassung

  • Kuba ist erneut von einem landesweiten Stromausfall betroffen, laut Energieversorger UNE mit „vollständiger“ Unterbrechung der Stromversorgung.
  • Ursachen sind wiederholte Pannen im veralteten Stromnetz sowie ausbleibende Treibstofflieferungen infolge einer von Donald Trump verhängten Ölblockade.
  • Die USA erhöhen mit Sanktionen den Druck auf das wirtschaftlich schwer angeschlagene Kuba, während Trump offen einen Machtwechsel in Havanna in Aussicht stellt.

Kuba ist erneut von einem landesweiten Stromausfall getroffen worden. Der staatliche Energieversorger UNE sprach am Sonntag von einer „vollständigen“ Unterbrechung der Stromversorgung. In der Hauptstadt Havanna und im Rest der kommunistisch geführten Karibikinsel gingen schlagartig die Lichter aus. Im kubanischen Stromnetz kommt es wegen der veralteten Technik immer wieder zu Pannen.

Trump will Machtwechsel in Kuba

Eine im Jänner von US-Präsident Donald Trump verhängte Ölblockade hat zudem zu einer Unterbrechung der Treibstofflieferungen für Kraftwerke geführt. Die USA machen auch mit Sanktionen Druck auf Kuba. Das Land steckt in seiner schwersten Wirtschaftskrise seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion. 

Trump hat deutlich gemacht, dass er sich einen Machtwechsel in Kuba wünscht. Nach der Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch die US-Armee Anfang des Jahres hatte er angedeutet, dass Kuba Ähnliches bevorstehen könne.

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