Politik | Ausland
24.07.2018

Juncker sprach mit Merkel, Macron und Kurz vor Washington-Besuch

Juncker will am morgigen Mittwochabend den aktuellen Handelsstreit zwischen der EU und den USA diskutieren.

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat vor seinem Besuch bei US-Präsident Donald Trump am morgigen Mittwoch in Washington mit mehreren europäischen Staats- und Regierungschefs gesprochen.

Ein Kommissionssprecher sagte am Dienstag in Brüssel, Juncker habe vor seiner Visite mit der deutschen Kanzlerin Angela Merkel, dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron, dem niederländischen Premier Mark Rutte und Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) geredet. Österreich hat derzeit in der EU den Ratsvorsitz inne.

Thema Handelsstreit

Juncker will am morgigen Mittwochabend den aktuellen Handelsstreit zwischen der EU und den USA diskutieren. Juncker und Trump würden eine breite Themenpalette diskutieren, erklärte die EU-Kommission. Dazu zähle auch die Außen- und Sicherheitspolitik, der Kampf gegen Terrorismus, Energiesicherheit und wirtschaftliches Wachstum.

Trump hatte die Europäer zuletzt mehrfach gewarnt, dass höhere Zölle auf europäische Autos nicht vom Tisch seien. Juncker fahre ohne konkretes Verhandlungsangebot zur Abwendung angedrohter US-Zölle auf Autoimporte zu Trump nach Washington, erklärte die Kommission. Es handle sich nur um einen Dialog. Juncker will im Centre for Strategic and Internationa Studies (CSIS) außerdem eine Rede zum Zustand der transatlantischen Beziehungen halten.