Politik | Ausland 20.01.2013

Acht Tote bei US- Drohnenangriffen

Police troopers are seen outside a state security court in Sanaa January 12, 2013. The court on Saturday postponed for two days … © Bild: Reuters/Khaled Abdullah

Seit Ende Dezember sind durch US-Drohnenangriffe insgesamt 22 Menschen ums Leben gekommen.

Bei zwei US-Drohnenangriffen im Jemen sind am Samstagabend acht Menschen getötet worden. Bei dem ersten Angriff sei ein Geländewagen in der Region von Wadi Abida rund 170 Kilometer östlich der Hauptstadt Sanaa getroffen und zerstört worden, sagte ein Stammesvertreter. Eines der vier Opfer habe als das El-Kaida-Mitglied Ismail ben Jamil identifiziert werden können. Auch bei dem zweiten Angriff wurde ein Geländewagen mit vier Insassen getroffen, ein Opfer wurde als Stammesmitglied identifiziert.

Seit dem 24. Dezember wurden damit durch US-Drohnenangriffe im Jemen insgesamt 22 Menschen getötet. Seit 2011 haben die Angriffe auf mutmaßliche Extremisten und Aufständische in dem Land stark zugenommen. Der regionale Ableger des Terrornetzwerks El Kaida hatte die Schwächung der Regierung in Sanaa infolge der Massenproteste gegen Präsident Ali Abdullah im Jahr 2011 genutzt, um Teile des Ostens und Südens des Landes unter seine Kontrolle zu bringen. Inzwischen wurden die Extremisten aber von der Armee wieder zurückgedrängt.

Erstellt am 20.01.2013