Trump braucht einen außenpolitischen Erfolg

© APA - Austria Presse Agentur

Politik Ausland
12/16/2019

Heuer 7.725 fragwürdige Aussagen: Trump übertrifft sich selbst

Insgesamt brachte es der US-Präsident laut Washington Post auf 15.413 falsche oder fragwürdige Aussagen.

US-Präsident Donald Trump hat die Zahl seiner falschen oder irreführenden Aussagen seit seinem Amtsantritt nach einer Statistik der „Washington Post“ in diesem Jahr mehr als verdoppelt. Die „Washington Post“ berichtete am Montag unter Berufung auf ihre eigene Faktencheck-Statistik, im Jahr 2017 habe Trump 1999 falsche oder irreführende Aussagen von sich gegeben.

Im Folgejahr seien es weitere 5.689 gewesen, zusammengenommen sind das 7.688 falsche oder irreführende Aussagen. Bis zum 10. Dezember habe sich diese Zahl auf insgesamt 15.413 gesteigert - also auf mehr als das Doppelte.


Trump ist bekannt dafür, es mit der Wahrheit nicht immer ganz genau zu nehmen. Kritiker werfen ihm vor zu lügen. Trumps Beraterin Kellyanne Conway hat den Begriff der „alternativen Fakten“ geprägt. Trump wiederum wirft Medien wie der „Washington Post“, die kritisch über ihn und seine Politik berichten, vor, „Fake News“ zu verbreiten.

Journalisten der „Washington Post“ hatten Trumps ehemaligem Sprecher Sean Spicer die Frage gestellt, ob der Präsident häufig die Unwahrheit sage. Der erklärte, Trump selbst habe seine Technik „übertriebene Übertreibung“ genannt, im Original „exaggerated hyperbole“. Trump sei eben ein Verkäufertyp, so Spicer.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.