Trump steht vor Finale im Vergewaltigungsprozess

Trump steht vor Finale im Vergewaltigungsprozess
Es lief bisher nicht gut im Zivilverfahren gegen Ex-Präsident Trump. Im Fall einer Verurteilung hätte der Präsidentschaftskandidat zumindest ein moralisches Problem.

aus Washington Dirk Hautkapp

Es wird ein denkwürdiger Abend – so oder so. Donald Trump kehrt am Mittwoch (10. Mai) nach siebenjähriger Abwesenheit auf den TV-Sender CNN zurück, den er ritualhaft der Links-Propaganda geziehen hatte. Zuschauer im Saint Anselms College in New Hampshire fragen, der amerikanische Ex-Präsident antwortet. Dazwischen eine Moderatorin als Prellbock. Ein heikles Unterfangen, denn Trumps Umgang mit der Wahrheit ist bekanntlich nicht immer friktionsfrei.

Und dann kommt auch noch sie dazu: E. J. Carroll. Die Frau, die zur Stunde in einem New Yorker Gerichtssaal nach Meinung der Reporter vor Ort "bella figura" macht, gute Figur also, in einer sehr hässlichen Angelegenheit. Es geht um eine Vergewaltigung, die sich Mitte der 1990er-Jahre in der Umkleidekabine eines New Yorker Nobelkaufhauses zugetragen haben soll. Der angebliche Peiniger: Donald Trump. Dessen Standard-Kommentar: Hat nie stattgefunden.

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