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Trump kritisiert europäische Nato-Partner: "Waren nicht für uns da"

Kurz vor dem Besuch des Nato-Generalsekretärs Mark Rutte in Washington kritisiert Trump die Nato.
Donald Trump sitzt im Anzug und spricht, mit US-Flagge im Hintergrund.

Zusammenfassung

  • Kurz vor dem Besuch von NATO-Generalsekretär Mark Rutte in Washington warf US-Präsident Donald Trump mehreren europäischen Verbündeten mangelnde Unterstützung der USA vor.
  • Trump nannte Großbritannien, Deutschland und Italien und sagte, sie seien auf eine Bitte um Hilfe im Konflikt mit dem Iran nicht für die Vereinigten Staaten da gewesen.
  • Zugleich stellte Trump amerikanische Sicherheitszusagen für Europa indirekt infrage, während Rutte von Dienstag bis Donnerstag zu Gesprächen in Washington erwartet wird.

Kurz vor einem Besuch von NATO-Generalsekretär Mark Rutte in Washington hat US-Präsident Donald Trump mehreren europäischen Verbündeten erneut mangelnde Unterstützung vorgeworfen. Die USA hätten über Jahre enorme Summen für den Schutz Europas ausgegeben, sagte Trump im Weißen Haus. Als Washington selbst Hilfe erbeten habe gegen den Iran, seien wichtige Partner jedoch nicht für die Vereinigten Staaten da gewesen.

Trump nannte dabei Großbritannien, Deutschland und Italien. "Wir haben sie gebeten zu kommen, und sie waren nicht für uns da", sagte er. Konkreter wurde er dabei nicht. US-Regierungsvertreter hatten NATO-Verbündeten bereits zuvor mehrfach vorgeworfen, die USA im Krieg gegen den Iran nicht ausreichend unterstützt zu haben.

"Washington kann ebenfalls Nein sagen"

Trump stellte nun auch amerikanische Sicherheitszusagen für Europa indirekt infrage. Die USA gäben Hunderte Millionen Dollar aus, um europäische Staaten vor Russland zu schützen, sagte er. Wenn Verbündete den Vereinigten Staaten bei vergleichsweise kleinen Angelegenheiten nicht helfen wollten, könne Washington künftig ebenfalls Nein sagen.

Rutte wird von Dienstag bis Donnerstag in Washington erwartet. Geplant ist unter anderem ein Treffen mit Trump im Weißen Haus. Auch Gespräche mit anderen ranghohen Regierungsvertretern sind vorgesehen.

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