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Politik Ausland
08/06/2021

Italien beschließt schärfere Maßnahmen

In Öffis und bei Restaurantbesuchen muss man künftig den grünen Pass vorzeigen.

Die italienische Regierung hat am Donnerstag eine weitere Verschärfung der Anti-Corona-Maßnahmen beschlossen. So wird ab dem 1. September ein Impfnachweis, ein 48 Stunden lang gültiger negativer Corona-Test oder ein Genesungsnachweis notwendig sein, um an Bord von Flugzeugen, Hochgeschwindigkeitszügen, Fernbussen und Fähren zu gehen, teilte die Regierung mit.

Ein Grüner Pass wird auch von Lehrerpersonal und Universitätsstudenten verlangt. Wer in der Schule den Grünen Pass nicht vorweist, wird vom Dienst suspendiert, beschloss die Regierung, die ab September Präsenzunterricht garantieren will. Die Plätze an Bord von öffentlichen Verkehrsmitteln sollen aufgestockt werden. Schnelltests sollen für Kinder zwischen 12 und 18 Jahren maximal 8 Euro kosten, für Erwachsene werden sie 15 Euro kosten.

Ab dem morgigen Freitag ist in Italien unter anderem für Restaurantbesuche im Innenbereich, in Museen, Fitnessstudios und Schwimmbädern ein Impfnachweis, ein 48 Stunden lang gültiger negativer Corona-Test oder ein Genesungsnachweis notwendig. Die erweiterte Nutzung des Grünen Passes sei kein willkürlicher Akt, sondern eine Bedingung für Öffnungen, begründete Premier Mario Draghi den Beschluss.

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