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Milliarden-Projekt: Milei lässt ein neues Atomkraftwerk bauen

Es sei der erste Kernreaktor, der zu 100 Prozent aus privatem Kapital finanziert sei, betonte der argentinische Präsident Javier Milei.
Javier Milei sitzt in einem dunklen Anzug mit Krawatte an einem Tisch vor einem blauen Hintergrund.

Argentinien kündigte am Mittwoch in einer Pressekonferenz den Bau eines neuen Atomkraftwerks in der Nähe der Hauptstadt Buenos Aires an. Der italienischen Agentur ANSA zufolge wird dieses Bauprojekt zur Gänze aus privaten Investitionen finanziert. Die geschätzten Kosten des Bauvorhabens betragen insgesamt rund 1,2 Milliarden US-Dollar.

Es sei der erste Kernreaktor, der zu 100 Prozent aus privatem Kapital finanziert sei, betonte der argentinische Präsident Javier Milei gegenüber Medien. Das Unternehmen Meitner Energy, an dem US-amerikanische und argentinische Investoren beteiligt sind, „wird 1,2 Milliarden Dollar in den Bau eines modularen 300-Megawatt-Kernreaktors am Standort Atucha“ nördlich von Buenos Aires investieren, erklärte der Sprecher des Präsidenten, Adrián Ravier.

Ziel des Bauprojekts sei unter anderem, rund 2.000 Arbeitsplätze zu schaffen, so der argentinische Präsident.

Die Ankündigung erfolgt zu einem Zeitpunkt, zu dem die Nationale Kommission für Atomenergie (CNEA) infolge mehrerer Entlassungen im Zentrum einer Gewerkschaftskrise steht.

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