olympia-news
08/07/2016

Linz-Duo Zaiser, Kreundl nimmt Lagen-Semifinale ins Visier

Nach David Brandl und Jördis Steinegger am Samstag tritt am Montag (ab 18.56 Uhr MESZ) auch die zweite Hälfte des Linzer Schwimm-Quartetts im olympischen Doppelpack auf. Lisa Zaiser und Lena Kreundl sind beide über 200 m Lagen im Einsatz, könnten auch von der Zeit her in einem ähnlichen Bereich landen. Absolutes Wunschziel ist jeweils der Aufstieg in das Semifinale der Top 16 (Dienstag, 4.36).

Vor knapp zwei Jahren bei der Berlin-EM hatte Zaiser mit Bronze eben über 200 m Lagen den bisherigen Höhepunkt der Karriere. In einer mittelfristigen Zielsetzung war das Olympia-Finale 2016 für die Kärntnerin dann ein Thema, doch ihr österreichischer Rekord von 2:12,09 Minuten datiert noch immer vom April 2014. "Ich kann es nicht abstreiten, die letzten eineinhalb Jahre sind leider nicht so toll gewesen", sagte Zaiser zur APA - Austria Presse Agentur."

Private Gründe seien der Grund für die Stagnation gewesen und ganz läge das auch noch nicht hinter ihr. Näher wollte sie aber nicht darauf eingehen. "Die (privaten Gründe, Anm.) kosten jedenfalls zur Zeit auch ziemlich viel Energie", gab die 21-Jährige zu bedenken. "Aber es kann nicht immer nur bergauf gehen und ich bin von mir auch so überzeugt, dass ich sage, das kann es nicht gewesen sein", blickte Zaiser auch wieder positiv in die Zukunft.

Im Olympia-Vorlauf möchte sie endlich ihre bald zweieinhalb Jahre Bestzeit toppen. "Ich möchte auf alle Fälle Bestzeit schwimmen", ließ sie wissen und hält das für den Aufstieg auch für erforderlich. "Es ist mein Traum, dass ich im Semifinale noch einmal schwimmen möchte." Eigentlich wäre die ASV-Linz-Aktive auch über 200 m Kraul qualifiziert. Doch dieser Bewerb findet nicht einmal eine Stunde vorher statt. Daher musste sie schweren Herzens verzichten.

Kreundl wiederum nimmt die 200 m Lagen in einem emotionalen Hoch in Angriff. In dem befindet sie sich, seit sie am 2. Juli am vorletzten Qualifikationstag das Rio-Ticket gelöst hatte. "Die Bestätigung der Zeit wäre mir persönlich wichtig", gab die Jüngste im ÖOC-Team an. 2:12,81 stehen seit einem guten Monat als ihre Bestleistung. "Und wenn ein Semifinale drinnen ist, dann sage ich natürlich auch nicht 'Nein'. Ich möchte mir aber nicht zu viel Druck machen."

Am besten, Kreundl beißt wie Anfang Juli die Zähne zusammen. "Ich bin am Startsockel gestanden und habe gewusst, wenn ich es jetzt nicht riskiere, dann muss ich noch vier Jahre lang warten. Ich habe mir gedacht, die paar Schmerzen die zwei Minuten, werde ich wohl aushalten." Dabei war sie zu Jahresbeginn wegen zweier gerissener Seitenbänder acht Wochen out. "Als ich es dann geschafft habe, war es daher eine ganze Kontinentalplatte, die heruntergefallen ist."

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