Wählen Sie KURIER als bevorzugte Google-Quelle

Omoda 5: Was kann das China-SUV zum Diskontpreis?

Das SUV made in China punktet vor allem mit einem günstigen Preis.
Omoda 5

Zusammenfassung

  • Der 4,45 Meter lange Omoda 5 präsentiert sich als kompakter China-SUV mit gefälligem Design, solidem Innenraum und ordentlichem Platzangebot.
  • Angetrieben wird das Modell ausschließlich von einem Hybrid aus 1,5-Liter-Benziner und E-Motor mit 224 PS, der im Alltag eher unaufgeregt fährt und realistisch etwas über 6 Liter verbraucht.
  • Seine größten Pluspunkte sammelt der Omoda 5 beim Preis, denn schon ab 26.490 Euro gibt es viel Ausstattung, die Premium-Line kostet 29.990 Euro.

Mit den neuen Marken aus China gilt es nicht nur, sich neue Hersteller zu merken, sondern sich auch einen Überblick über die Modelle zu verschaffen. Zum großen Chery-Konzern und gehören Jaecoo und Omoda, wobei Jaecoo aktuell den Jaecoo 7 und demnächst den Jaecoo 5 anbietet und Omoda den großen Omoda 9 und den Omoda 5, von dem hier die Rede ist.

Mit 4,45 Meter ist der Omoda 5 ein kompakterer Vertreter der Gattung SUV. Die viereinhalb Laufmeter Auto wurden dabei durchaus adrett gestaltet. Die Proportionen wirken stimmig und vor allem der Kühlergrill ist ein optisches Statement. Die Macher der Marke bezeichnen das Auto ja als Lifestyle-Crossover.

Omoda 5

Das Platzangebot ist dabei gut. Der Kofferraum bietet ein Laderaumvolumen von 300 Liter, durch Umklappen der Rücksitze kommt man auf 1.079 Liter und damit lässt es sich leben. Innen wirkt das China-SUV von den Materialien her untadelig, alles greift sich gut an und auch die Verarbeitung passt. Natürlich gibt’s die obligaten Bildschirme, der zentrale Touchscreen ist 12,3 Zoll groß und gibt von der Menüführung her keine Rätsel auf. Die Lautstärke für das Audiosystem regelt man am besten über die kleine Touchfläche im Lenkrad. Was angesichts der sonst umfangreichen Ausstattung überrascht, ist, dass kein Navigationssystem an Bord ist. Natürlich kann man über Apple Car Play oder Android Auto (beides kabellos) das Navi vom eigenen Smartphone nutzen – das auch noch in der Ladefläche flott mit 60W geladen werden kann.

Omoda 5

Nur Hybrid

Die Chinesen bieten das SUV nur mit einer Motorisierung an, und das ist kein Elektroantrieb, sondern ein Hybrid. Man kombiniert hierfür einen 1,5-l-Benziner mit einem Elektromotor und kommt so auf eine beachtliche Systemleistung von 165 kW/224 PS. Der E-Motor ist in das DHT (Dedicated Hybrid Transmission) Getriebe integriert, das 3 Gänge verwendet und für das reibungslose Zusammenspiel von Benziner und Elektromotor zuständig ist. Omoda gibt einen Verbrauch laut WLTP von 5,3 Liter an – realistischerweise kann man mit etwas über 6 Liter rechnen.

Omoda 5

Der Omoda 5 fährt so brav und unaufgeregt, die Lenkung bleibt dabei auf der weichen, eher indirekten Seite. Wenn man mehr Widerstand von der Lenkung wünscht, kann man in einen Sportmodus schalten. Hier ändert sich aber auch das (sonst gute) Ansprechverhalten des Bremspedals und wird dabei giftig und nicht wirklich gut dosierbar. Eine eher merkwürdige Konfiguration.

Die meisten Pluspunkte sammelt das China-SUV beim Kapitel Preisgestaltung. Der von uns gefahrene Premium-Line bleibt mit 29.990 Euro unter der 30.000-Euro-Schwelle und da ist praktisch alles dabei (außer dem Navi) – von zwei-Zonen-Klimaanlage über Sitz- und Lenkradheizung bis zu 360 Grad Kamera und Schiebedach. Noch günstiger gibt’s den Omoda 5 mit der Comfort-Ausstattung mit ein paar Goodies weniger für 26.490 Euro.

Kommentare