SUV-Nachfrage in den USA beschert Ford Rückenwind
Zusammenfassung
- Ford hob dank starker Verkäufe lukrativer SUV-Modelle in den USA seine Gewinnprognose für das laufende Jahr auf zehn bis elf Milliarden Dollar an.
- Der Umsatz sank im vergangenen Quartal um vier Prozent auf 50,2 Milliarden Dollar, unter anderem wegen geringerer Pickup-Verfügbarkeit nach dem Brand bei einem Aluminium-Lieferanten.
- Höhere Verkäufe von Bronco- und Explorer-SUV sowie ein geringerer Verlust im geschrumpften Elektroauto-Geschäft führten unter dem Strich zu einer schwarzen Null statt eines Verlusts von 1,3 Milliarden Dollar im Vorjahresquartal.
Ford hat dank starker Verkäufe lukrativer SUV-Modelle im Heimatmarkt USA seine Gewinnprognose für das laufende Jahr angehoben. Der Konzern rechnet nun mit einem bereinigten Vorsteuerergebnis zwischen zehn und elf Milliarden Dollar statt zuvor 8,5 bis 10,5 Milliarden Dollar. Zugleich sank zuletzt mit dem Schrumpfen des Elektroauto-Geschäfts auch der Verlust in dem einst forcierten Bereich.
Umsatz wegen Brands bei einem Aluminium-Lieferanten gesunken
Insgesamt sank der Ford-Umsatz im vergangenen Quartal im Jahresvergleich um vier Prozent auf 50,2 Milliarden Dollar (rund 44 Mrd. Euro). Ein zentrales Problem war, dass der Konzern nach dem Brand bei einem Aluminium-Lieferanten weniger Fahrzeuge seiner populären Pickups der F-Modellfamilie anbieten konnte.
Ford federte das aber mit höheren Verkäufen von Bronco- und Explorer-SUV in teuren Ausstattungen ab. Unterm Strich kam Ford auf eine schwarze Null nach einem Verlust von 1,3 Milliarden Dollar im Vorjahresquartal.
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