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Skoda Peaq: Der größte Skoda fährt elektrisch und hat Platz für sieben

Mit dem Peaq bringt Skoda ein SUV mit viel Platz und neuer hilfreicher Technik. Die Preise beginnen bei unter 50.000 Euro.
Skoda Peaq

Zusammenfassung

  • Der Skoda Peaq ist ein knapp fünf Meter langes Elektro-SUV mit bis zu sieben Sitzen, großem Innenraum und Marktstart im Herbst ab 49.980 Euro.
  • Technisch setzt der Peaq auf den MEB-Baukasten, bietet drei Antriebsvarianten mit bis zu 220 kW und erreicht mit großem Akku und Heckantrieb mehr als 620 Kilometer Reichweite.
  • Zur Ausstattung gehören ein neues Android-Infotainment mit Drittanbieter-Apps, optionales Head-up-Display mit Augmented Reality sowie praktische Details wie Frunk, Dualphone-Box und dimmbares Panoramaglasdach.

Skodas Elektroautoportfolio wächst – und das nach allen Seiten. Hat man vor Kurzem den kompakten Epiq vorgestellt, so folgt nun das andere Extrem: Der Peaq, ein fast fünf Meter langes SUV mit Platz für sieben.

Was den Peaq auszeichnet, ist nicht nur seine Größe. Das Alleinstellungsmerkmal in der Skoda-Familie ergibt sich nicht zuletzt dadurch, dass es (derzeit noch) kein Pendant von den anderen Konzernmarken zum Peaq gibt. Natürlich basiert der Elektro-Skoda auf einer Plattform aus dem VW-Konzern, dem Modularen E-Baukasten (MEB). Produziert wird der große Skoda im Stammwerk in Mlada Boleslav.

Skoda Peaq

Erster optischer Eindruck: Der Peaq sieht aus einem Guss, die Optik ist sauber und unaufgeregt. Besonderes Designmerkmal ist das Tech-Deck-Face an Front. Karl Neuhold, der für das Exterieur zuständig ist, hat uns schon anhand des Epiq erklärt, dass er sich hier von der schwarzen Oberfläche von Smartphones inspirieren ließ. Dazu gibt’s feine vertikale Lamellen und LED-Hintergrundbeleuchtung. Jedenfalls steht dem großen Skoda das gut zu Gesicht. Bei den Türgriffen hat man sich für die Lösung mit ausfahrbaren Griffen entschieden und so wie der Epiq bekommt auch der Peaq heckseitig einen Skoda-Schriftzug an den Flanken.

Mit seinen 4,9 Meter Länge (bei einem Radstand von 2,96 Meter) ist der Peaq nicht nur der größte Skoda, sondern bietet auch entsprechend viel Platz im Innenraum. In Reihe zwei sitzt man bequem und überhaupt verwöhnt der Peaq die Fahrgäste nach allen Regeln der Kunst. So gibt’s ein großes Panoramaglasdach, das sich in Segmenten auf „milchig“ dimmen lässt, wenn die Sonne zu stark reinscheint.

Alternativ zum Fünfsitzer kann man den Peaq auch als Siebensitzer mit dritter Sitzreihe bekommen. Wie bei den meisten Siebensitzern ist die Beinfreiheit nicht wirklich üppig, für kurze Strecken kann man es hier aber durchaus aushalten. Nutzt man die dritte Reihe, bleiben noch 299 Liter Kofferraumvolumen übrig – der Fünfsitzer hat ein Kofferraumvolumen von bis zu 935 Liter. Auch ein Frunk vorne wurde integriert. Aber man hat hier nicht einfach ein zusätzliche Ablage geschaffen, sondern das Abteil so konstruiert, dass man hier das Laderaumrollo unterbringen kann (das Ladekabel sowieso). Zu den neuen Details gehören auch die in die Scheibenwischerblätter integrierten Spritzdüsen (neu für Skoda). Andere nützlich Dinge wie die Regenschirme in den Türen oder den Displayreiniger kennt man schon aus anderen Skodas.

Skoda Peaq

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Wichtig ist heutzutage natürlich auch das Thema Smartphone. Hierfür setzt Skoda auf eine Dualphone-Box mit kabelloser Ladefunktion samt beleuchteter Qi2-Ladefläche – das ist nicht nur nützlich, sondern schaut auch edel aus. Die verwendeten Materialien samt Ambientebeleuchtung sorgen zudem für den feinen Eindruck vom Fahrzeuginneren. Mittig sitzt hochformatig der große Touchscreen und Skoda setzt auf ein neues Infotainment-System auf Android-Basis. Hier können nun auch Apps von Drittanbietern (Spotify, YouTube und Google Maps) genutzt werden. Ein Head-up-Display mit Augmented Reality wird optional verfügbar sein. Übrigens sind Funktionen wie die Lautstärkeregelung immer noch analog bedienbar.

Skoda bietet den Peaq in drei Varianten mit zwei unterschiedlichen Akkugrößen an. Im Basismodell setzt man auf einen 63-kWh-Akku in Verbindung mit 150-kW-Elektromotor und Heckantrieb. Der Peaq mit 91-kWh-Akku bekommt man sowohl in Verbindung mit Heckantrieb (und 210 kW) als auch als Allradler (mit 220 kW). Mit großem Akku und Heckantrieb kommt der Peaq über 620 km weit, geladen wird an einen DC-Anschluss in 28 Minuten (10-80 Prozent).

Marktstart für den Peaq ist im Herbst. Das Einsteigermodell, der Peaq 60, kostet ab 49.980 Euro. Bestellungen werden schon entgegengenommen.

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