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24 Elektroautos im Reichweitentest: Ein Auto hängt alle Konkurrenten ab

24 Elektro-Autos im weltgrößten Reichweitentest: ein klarer Sieger hängt die Konkurrenz ab.
Ein silberner BMW Neue Klasse iX3 fährt auf einer Straße an einer Dünenlandschaft vorbei.

Zwei Mal pro Jahr testet der norwegische Autofahrerclub NAF Elektroautos auf ihre realistische Reichweite. Anfang Juni 2026 fand der Sommertest statt (zum vergangenen Wintertest geht es hier). Die Ergebnisse des "El Prix" wurden jetzt veröffentlicht. Es gibt einen klaren Sieger - er kommt aus Europa und eigentlich, im Herzen, sogar aus Österreich. 

Ein silberner Lucid Gravity fährt auf einer Landstraße durch eine trockene Landschaft.

Beim Sommertest gingen aktuelle Elektrofahrzeuge mit vollgeladenen Akkus an den Start. Die Route führte durch Norwegen, durch Stadt, über Land, über Autobahnen. Bei Temperaturen von 12 bis und 18 Grad Celsius und trockener Fahrbahn. Alle Fahrzeuge absolvieren am selben Tag dieselbe Strecke unter vergleichbaren Bedingungen. 

Bewertet werden die tatsächliche Reichweite und die Abweichung von den offiziellen WLTP-Angaben der Hersteller. Interessant: Einige Autos schafften mehr Kilometer, als laut WLTP angegeben. Einige blieben aber auch unter den vorgegebenen Werten.

Der Sieger: BMW iX3

Am weitesten schaffte es der BMW iX3, das Auto aus Bayern mit einem Motor aus dem Motorenwerk Steyr ist damit klarer Testsieger. Der iX3 (die Neue Klasse) schaffte beim norwegischen Test 781 Kilometer, deutlich vor dem zweitplatzierte Lucid Gravity, mit 720 Kilometer.  

Die größte positive Abweichung von der offiziellen WLTP-Reichweite auf den Xpeng X9. Der chinesische Elektro-Van erreichte 646 Kilometer und lag damit um 11,4 Prozent über (!) dem vom Hersteller angegebenen Wert von 580 Kilometern. 

Hinter dem Xpeng X9 reihten sich der Kia EV2 mit plus 5,4 Prozent sowie der Mercedes GLB 350 EQ mit plus 5,3 Prozent ein. Ebenfalls über den offiziellen Angaben lagen der Hyundai Inster (+3,5 Prozent), der Mercedes GLC 400 EQ (+3,4 Prozent), der MG S6 (+3,4 Prozent) und der Smart #5 (+3,0 Prozent).

Eine Punktlandung gelang dem Toyota bZ4X. Das Modell erreichte exakt die vom Hersteller angegebene WLTP-Reichweite und war damit das einzige Fahrzeug ohne Abweichung.

Am anderen Ende des Feldes - mit den größten Abweichungen unter der offiziellen WLTP-Angabe - fand sich der MG IM6 wieder. Das Modell erreichte 446 Kilometer und blieb damit um 11,7 Prozent unter seiner angegebenen WLTP-Reichweite von 505 Kilometern. Ebenfalls unter den Herstellerangaben blieben der Hyundai Ioniq 9 (-5,7 Prozent) sowie der Mercedes-Benz CLA (-4,7 Prozent). Weitere negative Abweichungen verzeichneten unter anderem der Polestar 3 (-3,8 Prozent), der Lucid Gravity (-3,7 Prozent), der Toyota C-HR+ (-3,4 Prozent) und der Kia EV4 (-3,3 Prozent).

Die Ergebnisse im Detail: 

ModellTest-reichweite (km)    Abweichung zu WLTP
BMW iX3781+1,5 %
Lucid Gravity (nicht in Österreich)720-3,7 %
Mercedes-Benz CLA675-4,7 %
Mercedes-Benz GLC 400665+3,4 %
Xpeng X9646+11,4 %
Polestar 3601-3,8 %
Mercedes-Benz GLB 350593+5,3 %
Toyota C-HR+587-3,4 %
Kia EV4575-3,3 %
Hyundai IONIQ 9566-5,7 %
Smart #5556+3,0 %
Kia EV5509-2,1 %
Toyota bZ4X5060,0 %
MG S6502+3,4 %
Citroën ë-C5 Aircross500-2,5 %
Mazda 6e485+1,2 %
BYD Atto EVO460-2,1 %
MG IM6446-11,7 %
Changan Deepal S05 (nicht in Österreich)     431-3,1 %
Kia PV5420+1,8 %
Hyundai Inster373+3,5 %
KGM Musso369-2,6 %
Dongfeng Vigo (nicht in Österreich)348+2,3 %
Kia EV2325+5,4 %

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