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Ioniq 3: Ein elektrischer Aero-Hatch für Europa

Mit dem Ioniq 3 bringt Hyundai im Herbst ein kompaktes E-Auto, das für die Kundschaft in Europa entwickelt wurde.
Ioniq 3

Zusammenfassung

  • Hyundai bringt im Herbst mit dem Ioniq 3 ein kompaktes, aerodynamisch optimiertes Elektro-Fließheck speziell für Europa auf den Markt.
  • Das Modell bietet zwei Batteriegrößen (42,2 kWh für 344 km, 61 kWh für fast 500 km Reichweite), basiert auf der E-GMP-Plattform und wird in der Türkei produziert.
  • Der Ioniq 3 verfügt über ein modernes Cockpit mit Android-basiertem Infotainment, großzügigem Raumangebot und setzt auf hohe Effizienz im Segment.

Kein SUV, sondern ein Kompakt-Fließheckmodell ist der neue Ioniq 3. „Art of Steel“ nennt Hyundai die Designsprache des Ioniq 3. Klar definierte, bewusst reduzierte Volumen prägen hier die Oberflächen. Vor allem setzt der Ioniq auf eine gute Aerodynamik und man weiß, dass sich eine günstige Aerodynamik auch positiv auf die Reichweite eines Elektroautos auswirkt.

Ein Aero-Hatch sei diese neue Art von Auto laut Hyundai und die Silhouette sei gleichermaßen auf aerodynamische Effizienz als auch auf ein großzügiges Raumangebot ausgelegt, erklären die Macher. In Zahlen bedeutet das einen cw-Wert von 0,263 und das ist ein durchaus guter Wert. Was die Abmessungen betrifft, so kommt der Ioniq 3 auf eine Länge von rund 4,16 m, bleibt also noch einigermaßen kompakt.

Ioniq 3

Fürs Wohlbefinden an Bord sollen ein langer Radstand zum einen und ein flacher Boden zum anderen sorgen und der Kofferraum bietet ein Laderaumvolumen von maximal 441 Liter. Hier rechnet Hyundai 322 Liter im Kofferraum plus 119 Liter dank einer Megabox für Stauraum unter dem Kofferraumboden (optional) zusammen.

Den Ioniq 3 wird es mit zwei Batteriegrößen geben: eine mit 42,2 kWh für eine Reichweite von 344 Kilometer und eine mit 61 kWh für fast 500 Kilometer. Geladen wird standardmäßig an einem AC-Anschluss mit 11 kW, 22 kW gibt’s optional, und an einem DC-Anschluss dauert die Ladung von 10 auf 80 Prozent rund 29 Minuten.

Technisch basiert der Ioniq auf der Electric-Global Modular Platform (E-GMP) von Hyundai, wobei man hier auf eine 400-Volt-Architektur setzt. Für den Antrieb sorgen Elektroantriebe mit bis zu 107,8 kW/147 PS und 250 Nm Drehmoment - damit erreicht der Ioniq 3 170 km/h Spitze und beschleunigt in unter 10 Sekunden auf 100 km/h. Angetrieben werden hier die Vorderräder.

Ioniq 3

Interessant die Gestaltung des Cockpits. Für den Fahrer gibt es ein kompaktes Display auf dem Armaturenträger, der zentrale Touchscreen in der Mitte misst, je nach Ausstattung, 12,9 oder 14,6 Zoll. Der Ioniq 3 ist das erste europäische Hyundai-Modell, das mit dem auf Android Automotive OS (AAOS) basierenden Infotainmentsystem „Pleos Connect“ ausgestattet ist. 

Der neue Ioniq ist von Hyundai für europäische Kundschaft konzipiert, produziert wird er in der Türkei. „Mit dem Ioniq 3 bringen wir unser EV-Know-how in ein neues Segment. Das Modell ist konsequent auf die Bedürfnisse europäischer Kundinnen und Kunden zugeschnitten und verbindet eine in diesem Segment führende Reichweite mit einer Aerodynamik, die auf Bestwerte in seiner Klasse ausgelegt ist“, erklärt Hyundais Europachef Xavier Martinet. Marktstart ist im Herbst, einen Preis hat Hyundai noch nicht genannt.

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