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DS No.7: Das kann das neue SUV von Macrons Dienstwagen-Marke

Mit dem No.7 kommt im Herbst die zweite Generation des französischen Nobel-SUV, die auf Komfort und feine Details setzt.
DS No.7

Zusammenfassung

  • Der neue DS No.7 startet im Oktober als zweite Generation des französischen Nobel-SUV und bleibt mit Fokus auf Komfort ein zentrales Modell der Marke.
  • Elektrisch gibt es den No.7 in drei Varianten mit bis zu 350 PS und bis zu 740 Kilometern WLTP-Reichweite, wobei der getestete Long-Range-Frontriebler vor allem mit leisem, souveränem Fahrcharakter überzeugte.
  • Neben dem hochwertigen Innenraum und der ausgefeilten Fahrwerkstechnik kommt auch ein Hybrid mit 145 PS als Einstieg ab 41.900 Euro, während die Elektroversionen bei 51.500 Euro beginnen.

Die Nummer sieben ist ein wichtiges Modell für die noch junge Marke DS. Es war das erste Auto, das den Namen des ikonischen Citroen-Modells DS tragen durfte und entwickelte sich zum Bestseller der Franzosen. Die Modellfamilie ist gewachsen – vom kompakten DS3 bis zum noblen, staatstragenden (Macrons Dienstwagen) DS No.8. Die neue Namenslinie mit der No. übernimmt nun auch die Nummer sieben und das SUV ist das erste Auto von DS, das in zweiter Generation auf den Markt kommt. 

Und die neue No.7 forciert einmal mehr die Stärke der Marke und jene Attribute, die die DS von Citroen berühmt gemacht haben. Und da reden wir natürlich vom Komfort.

DS No.7

Das neue DS-SUV kommt auf eine Länge von 4,66 m.

Dass der DS No.7 als Elektroauto angeboten wird – alternativ gibt es auch einen Verbrenner-Hybrid (dazu später mehr) – ist für den komfortablen, leisen Fahreindruck zuträglich. Als Elektro-Siebener stehen drei unterschiedliche Varianten zur Auswahl: ein Basismodell mit 230 PS, Frontantrieb und 74-kWh-Akku, einer mit 245 PS, 97 kWh und Frontantrieb und ein Allradler (ebenfalls 97-kWh-Akku und 350 PS). Wir haben für die erste Ausfahrt die goldene Mitte hergenommen, also den FWD und Long-Range-Batterie. Das heißt, 740 km Reichweite laut WLTP und damit sind Ladestopps auf längere Sicht kein Thema. Die Franzosen rechnen vor, dass man von Paris nach Montpellier an der Mittelmeerküste mit einem Ladestopp durchkommt. Bei unserer ersten Testfahrt an der Côte d’Azur mit einem Mix aus Autobahn, kurvigen Bergstraßen und Ortsgebiet sind wir auf einen Verbrauch von 18,8 kWh gekommen.

Geladen wird  mit einer Leistung von maximal 160 kW an einem DC-Lader, das können andere, die mit 800-Volt–Technologie arbeiten, freilich flotter, DS bleibt bei einem 400-Volt-System.

DS No.7

Front mit LED, die nach Kühlergrill aussehen.

Was ist uns bei der ersten Ausfahrt noch aufgefallen? Natürlich das komfortable Fahren, DS setzt auf eine ausgeklügelte Fahrwerkstechnologie mit einer Erfassung der Straße mittels Kamera und in weiterer Folge einer entsprechenden (vorauseilenden) Dämpfung. Das macht sich natürlich bezahlt. Die Exaktheit der Lenkung ist im Normalmodus okay, wer mehr Widerstand will, kann in den Sportmodus wechseln. Und ja, auch die Nummer sieben hat nun das Schiffssteuer–Lenkrad aus der No.8 bekommen.

Die Kraftentfaltung passt ebenso wunderbar zum komfortablen Charakter - jederzeit ausreichend Schmalz vorhanden, aber ohne Tritt ins Kreuz. Was noch gefällt, ist die Justierung der Rekuperation mittels Paddels am Lenkrad. Ein One-Pedal-Drive ist möglich, bis zum Stillstand verzögert der DS aber damit nicht.

DS No.7

Markantes "Steuerrad" für den No.7.

Die Bedienung funktioniert gut, für die Lautstärkeeinstellung kommt man um Tasten nicht herum – entweder an der Mittelkonsole oder am Lenkrad. Was am DS noch fasziniert, sind die verwendeten Materialien und die liebevollen Details. Allein die mit Laser hergestellten Designs an den Lautsprechern wirken wie Kunstwerke. Stichwort Audio. DS setzt auf ein hochwertiges System aus dem Hause Focal. Dazu gibt es je nach Ausstattungslinie Leder oder Alcantara. Die Sitze fühlen sich nicht nur angenehm an, man sitzt auch überaus gut und spult auch längere Strecken entspannt herunter.

DS No.7

Fein gemachte Details.

Alternative Hybrid

Nach dem elektrischen DS probieren wir auch noch den Hybrid. Der Antrieb ist ein Bekannter aus dem Stellantis-Sortiment und leistet 145 PS. Grundsätzlich ist auch der Hybrid eine passende Motorisierung, vor allem, wenn man sanft mit dem Gaspedal umgeht. Nur, wenn man die volle Kraft abverlangt, klingt die Antriebseinheit angestrengt. Ein neuer Hybridantrieb ist aber bei Stellantis schon in Arbeit und wird in Zukunft für den No.7 verfügbar sein.

Der Hybrid ist mit einem Preis von 41.900 Euro auch der Einstieg in die DS-No.7-Welt. Den Elektrischen bekommt man ab 51.500 Euro, der von uns gefahrene FWD Long Range steht mit 56.000 Euro in der Liste. Marktstart ist bei uns dann im Oktober.

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