über Fluggeräte bei der WM
02/17/2013

Von der Nachhaltigkeit

von Stefan Sigwarth

Ab dem Abfahrtswochenende durften dann endlich die Eurofighter ran, sogar zur Mittagszeit

Stefan Sigwarth | über Fluggeräte bei der WM

Schladming, kurz vor acht Uhr: Dröhn. Dröhn. Dröhn. Dröhn. Dröhn. Und noch einmal: Dröhn. So klingt die Saab 105 des österreichischen Bundesheeres. Sie kam in der ersten WM-Woche mehrfach ins obere Ennstal, und mit den Überflügen sorgte sie für Angst und Schrecken bei den Feinden der WM – und für Staunen bei den Fans, die gerade um diese Uhrzeit natürlich schon die Tribünen am Fuße der Planai voll besetzt hatten.

Ab dem Abfahrtswochenende durften dann endlich die Eurofighter ran, sogar zur Mittagszeit. Blöderweise war es meistens derart bewölkt über Schladming, dass man die Fluggeräte zwar hören konnte (auch innerhalb fester Bauten) – aber nicht sehen. Der Sinn der Aktion war überschaubar; nachhaltig war sie jedenfalls nicht. Höchstens nachhallend.

Nachhaltiger war da schon das WM-Pressezentrum, das nur sechs Tage benötigte, um meinen Kollegen Christoph Geiler außer Gefecht zu setzen: Grippe. Bei mir waren es ein paar mehr, doch am letzten Dienstag schaffte dieser Hort von Virus und Bazillus den nächsten Erfolg über das KURIER-Team.

Nicht nur zu unserem Glück, sondern auch zu dem vieler anderer in der WM-Stadt hatte aber vor geraumer Zeit jemand eine wirklich nachhaltige Idee: die 24-Stunden-Apotheke.

Übrigens, Christoph: Deine Hemden, die du hier vergessen hast, bringt dir dann der Günther mit. Zur nordischen WM im Val di Fiemme. G’sundheit!