Meinung
29.04.2017

Offener Krieg beim Wiener SP-Parteitag

Nach dem Scheinfrieden ist in der Wiener SPÖ nun endgültig offener Krieg angesagt.

Josef Votzi | über den Desaster-Parteitag

Samstagabend gab es eine gegenseitige Streichorgie zwischen dem Häupl- und Ludwiglager am SPÖ-Parteitag.

Nach dem Scheinfrieden ist nun endgültig offener Krieg angesagt. Kein Wunder, denn alle Streitfragen wurden weiter schubladisiert: Wer Häupl beerbt und ob Rot-Blau ein No-Go bleibt. Ließe Christian Kern heute im Parteipräsidium abstimmen, gäbe es eine satte Mehrheit für Rot-Blau. Allein Häupl, stemmt sich noch dagegen.

Nach dem Parteitag ist vorm finalen Shootout:Setzt sich auch in Wien die Rot-Blau-Fraktion durch? Für die SPÖ gilt nach dem Desaster-Parteitag frei nach Marcel Reich Ranicki: Und so sehen wir betroffen / den Vorhang zu und alle Fragen offen.