über die WKR-Demos
01/30/2015

Arme Polizisten!

Wild gewordene "Kommunisten" wollen Gewalt ausüben. Das hat nichts mit Demonstrationsrecht zu tun.

von Helmut Brandstätter

Wild gewordene 'Kommunisten' wollen Gewalt ausüben. Das hat nichts mit Demonstrationsrecht zu tun.

Dr. Helmut Brandstätter | über die WKR-Demos

Sie nennen sich Antifaschisten, und wollen doch nur Krach machen. Und weil das nur schwer zu erklären ist, haben sich die NOWKR-Aktivisten ein ideologisches Mäntelchen geschneidert, das nicht passen kann. Wie verwirrt die gewaltbereiten Demonstranten gegen den den Ball der rechten Burschenschafter sind, zeigt ein Interview mit einem Jüngling in den Salzburger Nachrichten. Er sei ein "antiautoritärer Kommunist", erklärt der junge Mann, nicht wissend, was er da sagt. Der Kommunismus baut auf das Gedankengebäude von Karl Marx, Friedrich Engels und Wladimir Iljitsch Uljanow, genannt Lenin. Grundlage für eine kommunistische Partei ist eine straffe Kaderorganisation, und die geht eben nicht antiautoritär.

Die Polizei hat das Gewaltmonopol des Staates zu sichern, das hilft im Zweifel den Schwachen. Das haben auch die deutschen Grünen irgendwann begriffen, die in den 1980er Jahren das Gewaltmonopol in Frage stellten. Dass ausgerechnet ein Deutscher dreißig Jahre später diese Diskussion nach Wien bringen will, ist absurd. Aber die Wiener Grünen sind immun gegen diesen Unsinn. Peter Pilz sagte ganz richtig: "Wir gehen euch nicht in die Solidaritäts-Falle."

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