über die Angst vor den eigenen Fans
08/24/2014

Die Angst spielt mit

Vor dem heutigen Derby haben Austrianer wie Rapidler vor dem eigenen Anhang mehr Angst als vorm Gegner.

| über die Angst vor den eigenen Fans

Als der Rapid-Tormann und nunmehrige ORF-Analytiker Helge Payer beim Derby von einer Leuchtrakete am Fuß getroffen wurde, meinte Austria-Präsident Wolfgang Katzian, dass die Austria und Rapid zusammenarbeiten sollten. Das war vor mehr als sieben Jahren. Inzwischen verbietet eine radikale Austria-Gruppe den Austria-Spielern sogar jeglichen privaten Kontakt zu Rapidlern. Inzwischen sind die Sorgen mit Fans nicht geringer geworden. Vor dem heutigen Derby haben Austrianer wie Rapidler vor dem eigenen Anhang mehr Angst als vorm Gegner. Wer verliert, dem droht nicht nur verbale Häme. So berechtigt es ist, dass violette und grüne Schalträger von ihren Klubs Platzierungen erwarten, die den Budgets (Platz 2 und 3 hinter Red Bull) entsprechen. So realitätsfern ist es, wenn Transparente gegen den Kommerz im Fußball gespannt und zugleich internationale Erfolg verlangt werden. Mit dem Stehplatz-Geld, das von den Hardcore-Fans kommt, können die Vereine, selbst wenn ihre Stars zum Nulltarif spielen, nicht einmal die Betriebskosten begleichen. Mit ihrer Gewaltbereitschaft aber halten die Unverbesserlichen Eltern mit Kindern vom Fußballbesuch ab. Noch aber besteht die naive Hoffnung, dass es auch beim großen Wiener Derby so friedlich-fröhlich zugeht wie beim kleinen auf der Hohen Warte. Dort haben 5850 Menschen bei einem schlechten Regionalliga-Match (Vienna – Sportklub 0:0) bestes Benehmen demonstriert.

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