über Schoko-Hotspots
10/18/2016

Torten & Training

von Julia Pfligl

Wer auch immer auf die Idee gekommen ist, Schokolade und Marmelade zu kombinieren – das passt nicht.

Julia Pfligl | über Schoko-Hotspots

Schokotiger und Naschkatzen sollten sich morgen um 16.30 Uhr auf dem Naschmarkt versammeln: Dort startet eine Genusstour zu den Schoko-Hotspots Wiens. Ginge es nach mir, müsste der sündige Spaziergang auf jeden Fall durch den zweiten Bezirk führen, und zwar ins Karmeliterviertel, zum Gasthaus "Schöne Perle". Als Studentin habe ich dort meine erste Susi-Torte gegessen (seitdem sind leider einige dazugekommen). Die Susi-Torte, deren Namenspatronin ich bis dato nicht ausfindig machen konnte, besteht aus eine Hälfte Schoko-Teig und einer Hälfte dunklem Schoko-Mousse und schmeckt komplett anders als alle anderen Schokotorten. Ein Traum.

In meinem persönlichen Schoko-Ranking liegt sie auf Platz 1. Ganz hinten rangiert die Sachertorte. (Darf man das als Wienerin überhaupt sagen?) Wer auch immer auf die Idee gekommen ist, Schokolade und Marmelade zu kombinieren – das passt nicht. Sorry. Wenn man Schoko schon unbedingt mit Obst vereinen muss, dann bitte in Form einer Schokobanane.

Übrigens: Ebenfalls morgen startet in mehreren Bezirken ein Bootcamp für Frauen – also ein extrem effektives (= anstrengendes), vierwöchiges Training. Wer es durchzieht, darf ohne schlechtes Gewissen eine Susi-Torte essen. Aber nur eine halbe.

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