über den Hoizzwecki-Spaziergang
12/03/2014

Warum eigentlich nicht?

von Doris Knecht

Frau Bliem wäre auch für Ihre Hilfe dankbar.

Doris Knecht | über den Hoizzwecki-Spaziergang

Beinahe hätte ich etwas Wichtiges vergessen. Nämlich, über den Erfolg des Hoizzwecki-Spaziergangs zu berichten. Sie erinnern sich? Die freundliche Frau Bliem, eine 53-jährige Tiroler Kellnerin, ging spazieren, und zwar ziemlich weit: 262 Kilometer von Jenbach in Tirol nach Ferndorf in Kärnten, um einem Kind zu helfen, dem vierjährigen Ralf, der an einer besonders aggressiven Form der Schmetterlingskrankheit leidet. Frau Bliem hat vor einigen Jahren den Verein Hoizzwecki gegründet, der chronisch kranken und Kindern mit besondern Bedürfnissen und ihren Familien unter die Arme greift. Um Spenden für den kleinen Kärntner Ralf zu sammeln, ging sie spazieren: Am 11. November war sie mit zwei Begleitern losmarschiert, acht Tage waren sie unterwegs, am 19. November erreichten sie Ferndorf. 8000 Euro Spenden kamen für Ralf zusammen, viele Firmen unterstützen das kranke Kind und seine Familie mit Sachspenden.

Das ganz persönliche Engagement von Manuela Bliem hat einige Leserinnen und Leser so beeindruckt, dass sie spontan ihre Weihnachtsspende an Hoizzwecki überwiesen, die Familie P. zum Beispiel. Falls Sie das auch tun wollen: Verein Hoizzwecki, AT922051000300058641.

Denn Frau Bliem möchte gerne insgesamt 12.000 Euro für Ralf zusammenbekommen: "Dann hätten wir unser Ziel erreicht." Sie schreibt: "Ganz toll wäre natürlich eine Firma, die uns weiterhelfen würde, oder ein Prominenter, der unsere Aktion unterstützt. Vielleicht kennen Sie jemanden."

Ich gebe es hiermit jedenfalls weiter, falls es tatsächlich Prominente unter meinen Leserinnen geben sollte und natürlich an die UnternehmerInnen: Frau Bliem wäre für Ihre Hilfe dankbar. (Alle Infos zu ihrem Verein auf www.hoizzwecki.at).

Von der Tiroler Tageszeitung wurde Frau Bliem vor ihrem Marsch übrigens gefragt, warum sie das eigentlich tue, so weit gehen für ein fremdes Kind. Ihre Antwort war: "Warum nicht?"

Ja, warum nicht? Eine gute Antwort, finde ich.

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