über "Zurück zur Natur"
10/14/2013

Kein Spaß

von Peter Pisa

Damit ist der Weihnachtswunsch klar. Es gibt ja auch alte Kinder mit Bart.

Peter Pisa | über "Zurück zur Natur"

Das ist jetzt kein Spaß: „Zurück zur Natur“ mit Maggie Entenfellner war Sonntag die schönste ORF-Sendung seit Langem. Da war so viel Poesie drinnen, dass man gar nicht auf die Idee gekommen ist zu blödeln (Mittwoch ist eh schon wieder Karina Sarkissova im Fernsehen; Freitag auch). Es ging um Menschen in Rust am Neusiedler See. Pensionist Friedrich Steiner bewacht im Sommer die Weingärten. Kommen Stare, schießt er mit der Schreckschusspistole. Dann fliegen die Stare 100 Meter weiter, er fährt nach, schießt. Dann fliegen die Stare 100 Meter zurück, er fährt nach, schießt ... Er kann unmöglich gewinnen: So ist das Leben. Er lacht trotzdem darüber: So könnte es sein.

Und Martina Schneider strickt Teddybären. Lachende, ernste – wie man’s will. Es ist Fieber, sie muss: „Jedes Kind braucht einen Bären. Du kannst ihnen alles anvertrauen, sie werden schweigen wie ein Grab, aber die Geschichte trotzdem nicht vergessen.“ Damit ist der Weihnachtswunsch klar. Es gibt ja auch alte Kinder mit Bart.

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