über "Tatort"
03/26/2013

Die Berghammers

Die Schauspieler können sich im Gegensatz zu Schweiger/Tschiller verständlich ausdrücken.

Anna Gasteiger | über "Tatort"

Da waren alle ganz aufgeregt, weil Til Schweiger den „ Tatort“ quasi neu erfunden hat – ja eigentlich muss man sagen, die Reihe hat nach 35-jährigem Vorgeplänkel mit ihm erst so richtig begonnen! – und jetzt wurde Schweigers historischer Quotenrekord in Deutschland nach nur zwei Woche gebrochen. Das tut in der lederjackenumhüllten Fernsehpolizistenseele weh. Ausgerechnet Thiel und Boerne, die zeitgenössischen Ausgaben von Benno und Resi Berghammer, nahmen dem forschen Nick Tschiller die „Tatort“-Krone wieder ab. Lange Zeit durfte, ja musste man die Münsteraner Ermittler als sein Lieblingsteam bezeichnen. Jetzt schimpft der kritische und wohlinformierte „Tatort“-Fan über die geringe Qualität der Drehbücher. Dabei sind die „Münster“-Tatorte die einzigen, bei denen man die Handlung versteht – weil es nicht viel gibt. Und die Schauspieler können sich im Gegensatz zu Schweiger/Tschiller verständlich ausdrücken. Keine Ahnung, was daran schlecht sein soll.

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