über den Bachmann-Preis.
07/05/2013

4000

Die Aufregung um die mögliche Einstellung hat nicht für erhöhte Aufmerksamkeit gesorgt

Anna Gasteiger | über den Bachmann-Preis.

Durchschnittlich 4000 Österreicherinnen und Österreicher haben am Donnerstagnachmittag das Bachmannpreis-Wettlesen auf 3SAT verfolgt, am Vormittag waren es 1000. Das sind ungefähr so wenige wie in den letzten Jahren. Die Aufregung um die mögliche Einstellung hat also nicht für erhöhte Aufmerksamkeit gesorgt. Schade. Weil, auch wenn das jetzt komisch klingt: Bachmannpreis-Schauen macht Spaß.

Spaß, den Autoren beim Lesen zuzuhören. Spaß, den Juroren beim Jurieren. (Wann hört man schon im Fernsehen Sätze wie: „Das ist nicht die typische Mutter, die ihren Sohn sexuell kastriert“ oder „Mich hat dieses Ich als Mannschaft überzeugt“). Der Bachmannpreis ist nicht nur sehr gescheit und verdienstvoll und kulturell unverzichtbar und so weiter und blabla, sondern auch ein ziemlich gut funktionierendes Fernsehformat. Heute ab 9.35 Uhr und am Sonntag ab 11 Uhr gibt es noch ein (vielleicht das letzte?) Mal Gelegenheit, das zu würdigen.

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