über Alfred Sramek.
05/07/2014

Stadtansichten

von Karl Hohenlohe

Endlich wurde Alfred Sramek zum Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper ernannt.

Karl Hohenlohe | über Alfred Sramek.

Endlich wurde Alfred Sramek zum Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper ernannt.

Alfred Sramek ist Publikumsliebling, Bassbariton und Kutschenfahrer, aber Alfred Sramek ist auch Mistelbacher. So trat er also auf die Bühne der Wiener Staatsoper und verriet den begeisterten Zuhörern: „Wer Mistelbach kennt, dem gefällt’s überall“.

Mistelbach, eine der Perlen Niederösterreichs, hat mit einem seltsamen Image zu kämpfen. Die Städter schließen vom Namen auf die Stadt. Sie denken, Mistelbach würde von einem Bach durchzogen, der von Mist begrenzt wird.

Dem ist nicht so.

Ich kenne Mistelbach, es ist wie Niederkreuzstetten, Hipples oder Hollabrunn. Nein, wie Hollabrunn ist es nicht, denn in Mistelbach gibt es noch keine Hohenlohegasse.

Darüber hinaus verfügt Mistelbach über das einzige Michael-Jackson-Denkmal Österreichs. Am 10. 12. 2011 beschloss der Gemeinderat die Errichtung des Monuments, für die Stadtvertretung war damals „sogar ein Walk of Fame für mehrere Stars denkbar“.

Am 11. 5. 2013 war es dann so weit, Michael Jackson in Bronze, ganz in seinem Sinne weiß übertüncht, erblickte Mistelbach und umgekehrt.

Neben der Krawatte ist auch eine Armbinde gold gefärbt, man weiß nicht, warum, aber das macht nichts.

Jetzt hat Mistelbach zwei Götter, Michael Jackson im Himmel und Alfred Sramek auf Erden und das soll eine andere niederösterreichische Gemeinde erst einmal nachmachen.

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