Ges.m.b.H.: Rätselfrage

LADELÄ, liebe Leserschaft, LADELÄ.

Der vorgestrige Tag hatte so komfortabel begonnen, die Sonne schien, und im Radio gab man mein Lieblingslied. Der Abend jedoch ließ mich ratlos zurück, die Nacht gewährte keinerlei Schlaf. Was war in der Zwischenzeit geschehen? Nun, nichts ahnend saß ich im Café Weimar, nippte an einem Cappuccino ohne das grauenhaften Kakaopulver, als ich sie plötzlich herannahen sah: Ulrike Beimpold, wunderbare Schauspielerin, Synchronstimme des weltweit geachteten Schweinchens namens Babe, eine durch und durch sympathische Erscheinung, mit großem Humor gesegnet. "Hallo", sagte ich, und "Hallo" sagte Frau Beimpold. Dann betrachteten wir einander, sprachen über dies und das, und schließlich wollte ich wissen, warum es Frau Beimpold denn in den 9. Wiener Gemeindebezirk verschlagen habe.

Die Antwort kam nicht wie aus der Pistole geschossen, denn zuvor hob Frau Beimpold noch die Hand und fuchtelte in Richtung Volksoper. Dann geschah es. Auf einmal, ohne jegliche Vorwarnung, quasi aus der Hüfte, schoss Frau Beimpold "LADELÄ" heraus, jawohl, LADELÄ.

Ich reagierte unglaublich gut. Zuerst runzelte ich die Stirn und wollte schon "Was heißt das jetzt - LADELÄ?" sagen, besann mich jedoch eines Besseren, gab den gebildeten Mann von Welt und sagte, "LADELÄ, natürlich." Frau Beimpold nickte.
Dann runzelte ich die Stirn und sagte: "Was heißt das jetzt - LADELÄ?" Aber da war Frau Beimpold bereits abgegangen.

In der eingangs erwähnten schlaflosen Nacht enträtselte ich das Rätsel, und ich fordere die liebe Leserschaft auf, es mir gleichzutun.

(kurier) Erstellt am
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