Ges.m.b.H.: Erklärung

Karl Hohenlohe über Toiletten und das Arnold-Schwarzenegger-Museum.

Kürzlich war an dieser Stelle eine Denkwürdigkeit zu lesen, die bei vielen Lesern den Eindruck erweckt hat, der Autor wäre nun endgültig der geistigen Umnachtung anheimgefallen.

Die Kolumne prallte auf völliges Unverständnis und gipfelte in dem Anwurf des Leserbriefschreibers Mag. Christoph Wagner-T. vulgo Volksoper, in welchem die Frage in den Raum gestellt wurde, ob ich "knietief in die anale Phase zurückgewatet wäre". Wie kam es dazu?

Ich hatte aus der Position des Plumps-Klos, eines der beeindruckendsten Exponate des neuen Arnold-Schwarzenegger-Museums in Thal bei Graz, berichtet. Die packende Erlebnis-Schilderung hatte nur einen ganz kleinen Haken, niemand verstand sie.

Ich hatte die drei engsten Verbündeten des Plumps-Klos angeführt, Montezumas Rache, Rizinusöl und Dörrzwetschken und den schleichenden Tod des Plumps-Klos von Arnold Schwarzenegger in dunkelsten Farben geschildert.

Unbefüllt, unbesetzt und unbedarft fristete es jahrelang ein tristes Dasein, selbst der ehemals so vertraute Geruch war verschwunden. Nun ist alles anders, das Plumps-Klo in der Linkastraße 9 in Thal ist das berühmteste Plumps-Klo der Welt.

Tausende haben bereits in ehrfürchtiger Andacht vor ihm verharrt, Hunderttausende werden es noch tun.

All dies wollte ich mit meiner Betrachtung zum Ausdruck bringen, all dies wurde von Christoph Wagner-T. und Konsorten nicht verstanden.

Selbst die Überzeile der brillanten Kolumne fiel ins Wasser und der Titel Platsch-Konzert blieb bis zum jetzigen Moment ein vollkommenes Rätsel.

(kurier) Erstellt am
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