über die Anreise nach Val d’Isère
12/07/2012

So ein Käse

Viele Wege führen nach Rom. Aber nur einer führt nach Val d’Isère.

von Stefan Sigwarth

Hurra, Lastwagen voraus, er fährt knapp 40; hurra, noch 20 Kilometer Überholverbot.

Stefan Sigwarth | über die Anreise nach Val d’Isère

Es ist doch jedes Jahr das Gleiche auf dem Weg nach Val d’Isère: Genf ist passiert, Annecy, das sich vergeblich um die Winterspiele 2018 beworben hat (was keineswegs jeder Savoyarde bedauert), durchquert – und dann beginnt die Zwei-Stunden-für-130-Kilometer-Fahrt Richtung Ziel. Am schönen Lac d’Annecy entlang, durch Dorf um Dorf, den Schildern zufolge wenigstens, in Wahrheit ist es ein einziges. Hurra, Lastwagen voraus, er fährt knapp 40; hurra, noch 20 Kilometer Überholverbot.

30 Kilometer geht das so, irgendwann kommt ein Stück Schnellstraße, nach Albertville geht es zügig weiter nach Moutiers und langsamer nach Bourg-St-Maurice.

Dort wird die Fahrt nach 100 Kilometern rüde unterbrochen: Ohne Besuch im kleinen Laden der landwirtschaftlichen Genossenschaft würde etwas fehlen; der Beaufort, der regionale Käse, muss mit. Nicht einmal auf dem Wiener Naschmarkt ist er zu bekommen! Zwei Kilo sind es dieses Mal, und die sind jeden der 24 Euro wert.

Noch bleiben 30 Kilometer. Doch mit jedem wird das Fahren leichter und der Fahrer schwerer. Gut, dass nächste Woche auch noch die Damen in Val d’Isère fahren.

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