über "Dancing Stars"
03/28/2014

Knalleffekt im Ballroom

Wehmut & Wehwehchen. Es beginnt zu brennen.

von Dieter Chmelar

Bisher fehlte es ein bisschen am Feuer. Erst in der dritten Show flackerte Spannung auf.

Dieter Chmelar | über "Dancing Stars"

Der Ballroom wird brennen – so wird "Dancing Stars, Staffel IX" (heute wieder, 20.15, ORFeins) plakativ pyromanisch angeheizt. Aber, zu zündeln: Bisher fehlte es ein bisschen am Feuer. Erst in der dritten Show flackerte Spannung auf, als endlich jemand rausgewählt werden durfte – dass es mit der Society-Sirene Andrea Buday ausgerechnet eine talentierte Tänzerin und "bunte Bringerin" traf, zählt zu den glorreichen Grausamkeiten des famosen Formats.

Zur Wehmut über diesen (Farb-)Verlust gesellt sich der unleugbare Quotenknick seit Staffelstart. Heute droht zudem die direkte, weil zeitgleiche Konkurrenz ("Let’s dance", RTL) mit zwei Ösis als zusätzlichen Zugpferden: Profi Willi Gabalier, aber vor allem die (verlässlich) verhaltensoriginelle Belästigung & Belustigung aus dem Dschungel, Larissa Marolt.

Die im Vergleich dazu unbestrittenen "Trumpfkarten" des ORF: Die fabelhafte Live-Band (unter Bichler und Rabitsch) und die brillante Choreografie (Chefalo). Zu Tango und Paso doble – übrigens mit Knalleffekt, einer heiteren Handgreiflichkeit – humpeln bereits ein paar Promis: Neuper & Schinegger haben Kreuzweh, bei Tavakoli glüht das Knie. Flammender Appell also: Lazarette sich, wer kann!

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