Anstoß: Ein Schritt vorwärts

Anstoß: Magische Momente © Bild: Schraml

Für den österreichischen Rekord-Internationalen ist der Wechsel das Beste, was er im Moment machen kann.

Andreas Herzog verlässt die geschützte Werkstätte ÖFB. Manche mögen meinen, dass er davonläuft, aber für den österreichischen Rekord-Internationalen ist es das Beste, was er im Moment machen kann.

Dem Unter-21-Teamchef traute man zwei Mal nicht zu, dass er der Richtige sei für das A-Team. Die interessanten Angebote aus dem heimischen Klubfußball waren in den vergangenen zweieinhalb Jahren ebenfalls überschaubar. Nur Rapid wollte ihn als sportlichen Leiter. Kann sein, dass er sich auch zu gut war, um sich über Regionalliga und Erste Liga hinaufzuarbeiten, wie es ein Dietmar Kühbauer gemacht hat.Oder wie es ein Ivica Vastic macht. Herzog nimmt halt den Umweg über die USA. Die Erfahrungen, die er dort machen wird, werden ihm helfen. Aus dem Schatten von Jürgen Klinsmann wurde schon ein Joachim Löw zu einem gefeierten Teamchef.

Hauptsache, Herzog verlässt den goldenen Käfig ÖFB, wo verdiente Kicker versorgt werden. Wo sie munter vor sich hinwerken können und Qualifikationen und Endrunden versemmeln dürfen. Konsequenzen gibt es aber nur, wenn einer von sich aus geht. Good luck, Andy.

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Erstellt am 17.12.2011