SUP-Yoga auf der Alten Donau

© KURIER/Gilbert Novy

über SUP-Yoga
08/15/2014

Sonnengrüße auf dem Wasser

Die Kombination von Fitnesstrends ist beliebt: Wie gut Stand Up Paddling und Yoga zusammenpassen.

von Laila Daneshmandi

Die Angst vor einem unfreiwilligen Tauchgang könnte mir die nötige Motivation geben, meine Balance zu halten.

Mag. Laila Daneshmandi | über SUP-Yoga

Bei ausgefallenen Yoga-Positionen die Balance zu halten war ohnehin noch nie meine Stärke – das hält mich trotzdem nicht davon ab, die Herausforderung auf die Spitze zu treiben und Yoga auf dem Stand-Up-Paddle-Board auszuprobieren (eine Einheit kostet inkl. Board-Miete 20€, www.supyoga.at). Die Angst vor einem unfreiwilligen Tauchgang könnte mir die nötige Motivation geben, meine Balance zu halten und vielleicht sogar meine Mitte zu finden.

Das hier verwendete SUP-Brett ist etwas breiter und weniger wackelig als die üblichen Boards, die mehr auf Geschwindigkeit ausgerichtet sind. Damit die Strömung auf der Alten Donau die Yogis nicht abtreibt, dient ein mit Wasser gefüllter Kanister als Anker. Und schon geht es los mit den Yoga-Asanas wie dem herabschauenden Hund, dem Krieger und dem Sonnengruß.

Bei manchen dieser Übungen fällt es mir schon an Land schwer Haltung zu wahren. Auf dem Wasser macht sich jede kleinste Unsicherheit bemerkbar und das Brett fängt sofort an zu wackeln. Da merkt man wenigstens gleich, dass man etwas falsch macht.

Meine Trainerin Jenny gibt mir Tipps, wie ich meine Körperhaltung verbessern kann, um einer ungewollten Abkühlung zu entgehen. Dabei wäre es an so einem Hochsommertag ja sogar verlockend sich ins Wasser fallen zu lassen – aber leider so gar nicht meditativ.

Statt mich auf meine Atmung und meine innere Mitte zu konzentrieren, ertappe ich mich allerdings immer wieder dabei, meine Energie darauf zu fokussieren, trocken zu bleiben. Dabei sollte sich ein Yogi doch durch gar nichts aus der Ruhe bringen lassen. Die größte Entspannung gibt’s am Schluss – da darf sich jeder auf sein Brett legen und auf den langsamen Wellen ausruhen. Wer will, kann sich noch immer im Wasser abkühlen – da ist dann auch keine Balance mehr gefragt.

Fazit:

Eine schöne Kulisse für passionierte Yogis, die ihre Asanas unter erschwerten Bedingungen ausüben wollen. Mit Stand Up Paddling hat das Training abgesehen vom Brett allerdings wenig zu tun.Fun:

Effekt:

Wasseryoga

Wasseryoga

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Wasseryoga

Wasseryoga

Wasseryoga

Wasseryoga

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