Netzwerkstudie, erster Zwischenbericht

Seit Jahren höre ich in Interviews dass Männer bessere Jobs bekommen, weil sie besser netzwerken. Seit 14 Monaten betreibe ich daher zu dem Thema eine private und völlig unwissenschaftliche Feldstudie.

Die Anfänge waren nicht einfach, aber ich mutig: Allein ging ich zur Geburtstagsfeier des vom Minister ausgezeichnetetn Alt-Werbers, mit einer Wirtschafts-Größe ging ich zum Kanzlerfest. Ohne jegliches Vorwissen zu einer Diskussionsrunde in den Frauenclub. Ehrlich gesagt: Ich habe mich oft fadisiert.

Trotzdem muss ich wissenschaftlich festhalten: Es wird besser. Völlig Fremde anzusprechen leichter. Und vergangenen Samstag war das Netzwerken bei dem Empfang einer großen Firma in Salzburg sogar ein richtiges Vergnügen.
Gestern aber dann eine ganz neue Erfahrung: Speed Dating für Mitarbeiter. Wer das macht? Die Strabag. Warum? Um die Teambildung zu fördern. Hat das was mit Sex zu tun? Nein.
Was die unkonvetionelle Networking-Verantstaltung bringt, lesen Sie im nächsten BUSINESS.
Ob mir das Netzwerken irgendwann eine Top-Position einbringt hoffentlich eines Tages in den PERSONALIA.

(kurier / Teresa Richter-Trummer) Erstellt am
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