Ischler: Ein Törtchen unter Keksen

Foto: Dietmar Kuss

Beliebt auch als Weihnachtsgebäck: Ischler Törtchen.

Ischler" eroberten die Welt vom Salzkammergut aus. Mich erreichten sie in Salzburg also relativ schnell. Meine Oma brachte die Törtchen jedes Weihnachten in riesigen Dosen. In einer speziellen Variante gibt es sie hierzulande also auch als Weihnachtsgebäck. Sie machen sich gut neben normalen Keksen, sollten im warmen Zimmer aber nicht zu lange stehen, da die Schokoglasur schnell häßliche Flecken am Vanillekipferl hinterlässt. Aufbewahrung im Kühlschrank ist Pflicht. Sie schmecken kühl auch besser. Irgendwie hat das Rezept meiner Oma die Zeiten überdauert.

Zutaten für ca 15 "Ischler Törtchen": 250 gr Butter, 100 gr Zucker, 30 dag Mehl, 200 gr geriebene Mandeln, 1 TL Zimt, 1 Pckg Vanillezucker, Marillenmarmelade. Für die Glasur: 200 gr Butter, 200 gr Kochschokolade, ganze geschälte Mandeln.

Foto: Dietmar Kuss

Zubereitung: Butter klein schneiden und mit dem Mehl, dem Zucker und dem Zimt in eine Knetschüssel geben. Zu einem glatten Teig verkneten. Mandeln dazu und noch mal kneten. 30 Minuten im Kühlschrank rasten lassen. Dann auf der Arbeitsfläche zu einem Teig auswalken (ca 1/2 cm). Mit einem Weinglas runde Formen ausstechen. Bei 180 Grad ca 15 Minuten backen. Gut auskühlen lassen.

Die Marillenmarmelade mit einem EL Wasser leicht erwärmen, damit sie streichfähiger wird. Ein "Keks" mit der Marmelade dünn bestreichen und ein zweites daraufsetzen. Dann ein Blech mit Alufolie auslegen und die Törtchen anordnen. Schokolade und Butter schmelzen und darübergießen. Mit einer Mandel drapieren. Nach dem Auskühlen die überschüssige Schoko am Rand entfernen.

(kurier) Erstellt am
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