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13.03.2012

Abrissbirne...

... gegen Vorurteile gegenüber Zentral- sowie Süd-Ost-Europa

Na geh, wieso nicht London, Berlin, Madrid oder vielleicht noch Stockholm? Wieso Bukarest, Budapest, Bratislava oder Sarajevo? Das, so meinen nicht wenige Lehrerinnen oder Lehrer, sei der Grund, weshalb sich (noch) nicht Massen von Schulen für Projekte des Schulnetzwerks aces (academy of central european schools) bewerben.

Seit mehr als 22 Jahren gibt’s den "eisernen Vorhang" nur mehr in Theaterhäusern. Jede und jeder, die/der heute in die Schule geht (als Schüler/in) hat nur die offenen Grenzen erlebt. Natürlich werden Schranken/Grenzen/Vorhänge im Kopf auch an die nächste Generation weiter gegeben. Leider nicht zuletzt durch Medien. Da ist auch noch die eine oder andere Abrissbirne gegen Vorurteile vonnöten.

Aber vielleicht müssten ...

... zunächst auch etliche Lehrkräfte ihre eigenen Vorbehalte gegenüber Zentral- und Süd-Ost-Europa abbauen. Wenn eine Vorarlberger Lehrerin meinte, "also das sind doch Länder, wo man bestenfalls Spenden hinschickt, aber mit denen man doch keine Projekte macht", zeigt dies: Es bleibt noch viel zu tun. Am schnellsten und einfachsten geht das mit konkreten Projekten, die von aces sind, wie eine beteiligte Lehrerin einer oberösterreichischen HLW aus Erfahrung berichtet, noch dazu ziemlich unbürokratisch zu organisieren. Obendrein staunte sie Bauklötze über die Englisch-Kenntnisse der Jugendlichen aus Rumänien und Bulgarien.

Und die Jugendlichen sind allesamt davon begeistert. Manche sogar so, dass sie, wie ein Schüler einer Klagenfurter HTL dem Online-KiKu berichtet, nach dem Projekt privat zu den Gastfamilien nach Opatja ( Kroatien) gefahren sind.

aces-Projekte sind sozusagen eine der Abrissbirnen gegen "eiserne Vorhänge" in so manchen Köpfen!

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