20 Fakten zum Kriegsdrama "Black Hawk Down"

Der Film wurde von der U.S. Army mit Material und Statisten unterstützt – im Gegenzug nahmen die Macher „Rücksicht“. Teilweise w… © Bild: Verleih

ATV zeigt das Drama am Freitag um 20.20 Uhr. Ein Auszug aus dem Sammelsurium an kuriosen Fakten.

Kaum ein anderer Kriegsfilm erregte Anfang der Nullerjahre so viel Aufmerksamkeit wie " Black Hawk Down". Der Film über die Schlacht von Mogadischu (Somalia) am 3. und 4. Oktober 1993 wurde von Kritikern als authentisch gelobt, da er auf die Patriotismus-Keule hauptsächlich verzichtet - auch wenn der Film vom US-Militär unterstütz wurde. Es gab aber auch Kritik, da die Seite der Somalis, sowie der Einsatzgrund - eine UNO-Mission - sich kaum im Film niederschlugen. Die Mission damals bestand darin, hochrangige Anhänger des Warlord Mohammed Farah Aidid in festzunehmen. Dabei wurden von den Somalis zwei Black Hawk Hubschrauber abgeschossen. Bei dem Rettungsversuch der Crew verirrten sich die Rettungstruppen in dem Straßenlabyrinth von Mogadischu und mussten um ihr Leben kämpfen.

ATV zeigt das umstrittene Drama am Freitag um 20.20 Uhr.

20 Fakten und Kuriositäten rund um "Black Hawk Down"

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"Black Hawk Down" beruht auf Tatsachen und als Vorlage diente das Buch „Black Hawk Down – Kein Mann bleibt zurück“ des Journalisten Mark Bowden.
 

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Der Film wurde von der U.S. Army mit Material und Statisten unterstützt – im Gegenzug nahmen die Macher „Rücksicht“. Teilweise wurden die Namen der Soldaten geändert und Szenen entfielen.
 

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Gedreht wurde an der Westküste von Marokko in Salé und Rabat.
 

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Der im Film gezeigte Sonnenaufgang ist in Wirklichkeit ein Sonnenuntergang.

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Einige der während dem Film verwendeten Funksprüche sind Originalaufzeichnungen der Funksprüche während der Schlacht.

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Ebenfalls wurden originale Satellitenbilder der Schlacht im Film verwendet.

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Während der echten Schlacht starben 18 US-Soldaten, die Zahl der getöteten Somalies schwankt zwischen 500 und 2000 - je nach Quelle.

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Die Somalis wurden von Soldaten der Königlichen Marokkanischen Armee dargestellt.

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Josh Hartnett, Tom Sizemore, Ewen Bremner, William Fichtner und Kim Coates waren zusammen bereits in einem anderen Kriegsfilm zu sehen: "Pearl Harbor".

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Das Anfangszitat „Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen.“ wird Platon in den Mund gelegt bzw. oft ihm zugeschrieben. Er hat das allerdings nie gesagt, das war George Santayana in seinem Buch „The Life of Reason“.
 

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In Deutschland und Österreich startete der Film mehr als ein Jahr nach dem US-Start. Vom Verleih wurde als Grund „aktuelle Ereignisse“ angegeben – gemeint war wahrscheinlich der Terroranschlag auf das World Trade Center am 11. September 2011.

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Der Film wurde für vier Oscars nominiert und konnte zwei (Bester Schnitt, Bester Ton) gewinnen.

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Hans Zimmer zeichnet für den Soundtrack verantwortlich.
 

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Ridley Scott wollte eigentlich Russell Crowe in der Rolle von Sgt. Norm „Hoot“ Hooten sehen, dieser lehnte allerdings ab, da er bereits für „A Beautiful Mind“ engagiert war.
 

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Es ist einer der Lieblingsfilme von Ex-Präsident George W. Bush (Junior).
 

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Die Szenen, in der ein Soldat aus dem Truck fällt, war eigentlich ein Outtake. Scott fand es allerdings so lustig, dass er ein im Film ließ.
 

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Während den Dreharbeiten spazierten immer wieder streunende Hunde in das Set. Ridley Scott mochte das, da er es für Authentisch hielt.
 

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Ridley Scott änderte sein Originalende, da er es für zu umständlich und langweilig hielt.
 

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Das Budget betrug geschätzte 92 Millionen Dollar.
 

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Weltweit spielte der Streifen 172 Millionen Dollar ein.

Erstellt am 06.03.2015